Dr. Christian Blex
Die Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut, und darauf lege ich auch viel wert. Es geht hier darum, wie man mit Texten umzugehen hat. Es gibt zwei biologische Geschlechter; es gibt Damen … (İlayda Bostancıeri [GRÜNE]: Nein! – Sven Werner Tritschler [AfD]: Doch!) – Es gibt zwei biologische Geschlechter; es gibt Damen, es gibt Herren. Es gibt vielleicht manchmal sich wie Damen Fühlende, es gibt manchmal sich wie Herren Fühlende. Hätten Sie in der Schule aufgepasst, wüssten Sie zum Beispiel, dass es bei gemischtgeschlechtlichen Gruppen keine reine Maskulinform gibt, sondern es gibt leider nur eine Form, die sowohl für maskuline als auch für gemischtgeschlechtliche Gruppen gilt. Die Damen sind hier deutlich bevorzugt. Es gibt nämlich eine rein weibliche Pluralform. Das sollten Sie einfach mal beachten. Wenn es um wissenschaftliche Freiheit geht, sollten wir, glaube ich, aufpassen, dass so manche Ideologie, die an der Uni Einzug erhalten hat, nicht die Freiheit verdrängt. (Beifall von der AfD – Zuruf von Franziska Mül- ler-Rech [FDP]) Sie merken – das haben Sie auch vorhin gehört –: (Zuruf von Dietmar Brockes [FDP]) Landtag Diese völlig absurde, unverständliche Sprache, die ich eben hoffentlich korrekt wiedergegeben habe – ich habe mir größte Mühe gegeben –, ist absolut nicht nachvollziehbar. Das hat überhaupt keinen Platz an einer Schule. Dass nun einige Bundesländer erste Schritte einleiten, um diesem Unsinn entgegenzuwirken, ist für alle noch Vernunftbegabten mit einer gewissen Hoffnung verbunden. Besonders der Gebrauch einer orthografisch falschen Schreibweise wie der Nutzung von Sonderzeichen, um Texte zu gendern, hat massive Auswirkungen auf unsere Kinder. Dieser Genderfetisch geht an allen Organen der deutschen Sprachwissenschaft vorbei und entspringt dem giftgrünen Herz einer verwahrlosten Politiksekte. Hier soll eine Ideologie der totalen Nivellierung aller Grenzen und Formen vorangetrieben werden, und das zu guter Letzt auch noch uneinheitlich. Binnen-I, Unterstrich, Genderstern, Doppelnennungen, Endungen auf -ens: Das Füllhorn der Genderideologie ist mannigfaltig geisteskrank. Verfechter dieses Irrsinns betonen stehts, dass Sprache …
