Meral Thoms
Das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) mit Sitz in Mainz besteht seit den 70er Jahren. Es entwickelt Prüfungsaufgaben entsprechend den Vorschriften der Approbationsordnungen für Ärztinnen und Ärzte und Apothekerinnen und Apotheker. Hinzu kommen die Aufgaben für die Berufe nach dem Psychotherapeutengesetz. Außerdem übernimmt es organisatorische Dienstleistungen für die Landesprüfungsämter und Hochschulen und betreibt Prüfungsforschung, die für mögliche Reformen des Prüfungswesens genutzt werden kann. Das IMPP soll nun auch die Prüfungsfragen für Zahnärztinnen und Zahnärzte entwickeln. Außerdem werden Änderungen mit dem Inkrafttreten der neuen Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und -therapeuten notwendig. Auch mit der geplanten Änderung der Approbationsordnung für Ärztinnen und Ärzte werden sich neue Aufgaben ergeben. Das soll mit dem Staatsvertrag rechtlich abgesichert werden. Endlich werden nun die weiblichen Berufsbezeichnungen mit aufgenommen. Meine Fraktion und ich befürworten diese Änderungen und stimmen dem IMPP-Staatsvertrag zu.
