Dietmar Brockes
Vielen Dank. – Herr Präsident! Frau Ministerin, ich finde es gut, dass Sie erkannt haben, welch gute Vorarbeit Ihr Vorgänger geleistet hat. Wichtig ist aber, dass Sie das fortsetzen und das auch mit Dynamik und Einsatz deutlich machen. Das ist bei Ihnen leider nicht der Fall. Frau Kollegin Lüders, das Beispiel „Thermomix“ ist ein bisschen schräg bzw. passt nicht. Die Start-up-Szene ist bunt und vielfältig, da kommt nachher nicht ein Gericht raus, sondern ganz viele. (Kirsten Stich [SPD]: Dann kennen Sie aber keinen Thermomix! – Nadja Lüders [SPD]: Das kann der Thermomix auch! – Weitere Zurufe von der SPD – Zuruf von Ina Besche-Krastl [GRÜNE]) Bei Ihnen ist eben der Eindruck entstanden, dass man alles oben reinwirft und dann unten Brei rauskommt. Das wollen wir nicht, sondern wir müssen die Vielfalt nutzen. Deshalb gehören auch Handwerksbetriebe natürlich dazu. Da sind tolle Innovationen und neue Ideen dabei. Als Letztes: Herr Kollege Matzoll, bevor Sie den Antrag gelesen hatten, standen bei Ihnen schon wieder drei Textpassagen fest: Der Bund ist wieder alles schuld; der Bund muss machen. – Warum funktioniert es in anderen Bundesländern besser? Die haben dieselbe Bundesregierung. Hören Sie auf, immer nur nach Berlin zu schielen und Vorwürfe in diese Richtung zu äußern. (Beifall von der FDP) Einen letzten Satz möchte ich noch sagen: Unser Antrag basiert auf den Forderungen der Gründerinnen und Gründer. Das sind nicht die FDP-Forderungen.
