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Ina Scharrenbach

CDU 28.02.2024 Sitzungen 18/56

Vielen Dank, Herr Präsident. – Sehr geehrter Herr Abgeordneter, was das Thema „Ausbau der erneuerbaren Wärme“ allgemein angeht, so haben wir im Ruhrgebiet, obwohl dieser Vorschlag nicht von uns kam – das ist auch ein Projekt des früheren MWIDE –, beispielsweise auf der Zeche Zollverein einen Piloten laufen, den wir finanzieren. Es geht um eine Machbarkeitsstudie zur Frage, ob wir das Grubenwasser, das mannigfaltig anfällt, für die Wärmeversorgung nutzen können, sei es für den Standort Zeche Zollverein, sei es für das Quartier Katernberg, das sich direkt in Essen anschließt. Wir haben mit dem Internationalen Geothermiezentrum in Bochum einen großen Player im Ruhrgebiet, der, wenn ich mich richtig erinnere, in Herne ein Forschungsprojekt laufen hat. Dieses Thema „Erneuerbare Wärme“ hat in den letzten Jahren, wie Sie wissen, bundesweit und international eine sehr hohe politische Bedeutung bekommen. Daher wollen wir mit diesem Ansatz des speziellen Förderns von Piloten auf der einen Seite schauen, ob das, was im Ruhrgebiet vorhanden ist, nutzbar gemacht werden kann. Auf der anderen Seite hat die Landesregierung aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen richtigerweise entschieden, in dieser Legislatur einen „Masterplan Geothermie“ auf den Weg bringen zu wollen. Das macht Sinn; das sage ich Ihnen jetzt auch als zuständige Ministerin für Bau. Die Vorarbeiten, die im heutigen MWIKE geleistet werden, sind dazu mehr als hervorragend geeignet. Ich darf des Weiteren auf eine internetbasierte Veröffentlichung aus dem letzten Jahr verweisen, in der erste geothermische Grundlagen für das gesamte Land Nordrhein-Westfalen für die Entwurfsplanenden verfügbar gemacht wurden. Insofern hören Sie aus dieser etwas längeren Ausführung heraus, dass es aus der Ruhr-Konferenz heraus Projekte gegeben hat, die man speziell für das Ruhrgebiet gedacht hat. So findet sich in Teilen ein Pilot auf der Zeche Zollverein wieder, oder beispielsweise – das fällt mir jetzt gerade ein – wird in einem Ortsteil von Dortmund eine ganze Wohnsiedlung über die bestandshaltende Gesellschaft mit erneuerbarer Wärme versorgt. Auch das ist ein Pilot, der da läuft. Landtag So haben wir an vielen Stellen Initiativen, die landesregierungsseitig entweder angereizt wurden oder finanziell mit unterstützt werden oder sich im Besonderen aus der Privatwirtschaft und privaten Initiativen von Städten und Gemeinden ergeben. Insofern ist dieser ursprüngliche Nucleus „Ruhrgebiet – Ausbau Erneuerbare Wärme“ inzwischen bundesweit Thema und Aufgabenstellung. Wenn Sie dann auch noch die kommunale Wärmeplanung, die noch kommt, drauflegen, dann wissen Sie, welche Dimension dieser ursprünglich nur für das Ruhrgebiet angedachte Pilot mittlerweile hat und dass er jetzt auch landesweit unterwegs ist. Im Ruhrgebiet sind darüber hinaus aber aufgrund der besonderen Struktur, der Tiefen und der vorhandenen Möglichkeiten auch spezielle Piloten angelegt.

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