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Zacharias Schalley

AfD 25.01.2024 Sitzungen 18/55

Wir hatten die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die sich mit CDU-Parteibuch für das Freihandelsabkommen TTIP zulasten unserer heimischen Landwirte ausgesprochen hat. Wir haben die GAP-Reform, die unter dem Namen „Green Deal“ von der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit CDU-Parteibuch exekutiert wird. Wir haben in NRW die Düngeverordnung, die von den damaligen CDU-Agrarministerinnen verantwortet wurde. Was haben die Bauernverbände bei diesen Anlässen eigentlich getan? Es gab laue Kritik und Beschwichtigungen. Allen Bauern dort draußen, die sich an den Protesten beteiligen und mit denen wir als AfD uns natürlich solidarisieren, (Zuruf: Das tun Sie aber gar nicht! – Weitere Zurufe) möchte ich eine Empfehlung aussprechen: Fragen Sie sich, warum die Proteste ausgerechnet jetzt kommen, wo die CDU ausnahmsweise einmal nicht regiert. (Zurufe von der SPD und Tim Achtermeyer [GRÜNE]) Schauen Sie auch einmal nach, welcher Partei Ihre Bauernpräsidenten angehören. Joachim Rukwied, Präsident des Bundesverbandes, ist ein CDU-Gewächs. (Unruhe) Johannes Röring war bis 2020 Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und jahrzehntelang CDU-Bundestagsabgeordneter. (Anhaltende Unruhe) Bernhard Conzen aus dem Rheinland ist ebenfalls ein CDU-Mann. 25.01.2024 Bei den Bauernfunktionären von einem CDU-Stallgeruch zu sprechen, ist noch untertrieben. Das stinkt zum Himmel, wie frische Gülle im Regen. Glaubt eigentlich irgendein normaler Bauer, dass diese Herren, ihre Amtsnachfolger und ihre Kollegen vor einer solchen Protestkampagne nicht erst beim Konrad-Adenauer-Haus vorbeifahren und alles genau durchsprechen? In den Kundgebungen treten nur die örtlichen CDU-Abgeordneten auf. Es wird sich stets von rechts distanziert oder die besonders zornigen Standesgenossen werden in die Schranken gewiesen, damit das Bauernheer schön brav weiter der CDU hörig bleibt und nicht auf die Idee kommt, dass es noch eine Partei gibt, die die Interessen des Landvolkes vertritt, die AfD. (Lachen von der SPD und den GRÜNEN – Zu- rufe) Die Vielfachkrisen der Landwirtschaft wird die CDU nicht lösen; das langsame Sterben der bäuerlichen Familienbetriebe wird nur palliativer stattfinden. Wer eine regional verwurzelte, wirtschaftlich rentable und in unsere heimatliche Kulturlandschaft und Identität eingebettete Landwirtschaft will, muss die AfD wählen. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD)

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