Guido Görtz
Vielen lieben Dank. – Ich mache das im Verlauf der Rede. Ich komme nämlich gleich darauf zu sprechen. Darum sagte ich, es ist ein dynamischer Prozess. Liebe Kollegin, Sie waren auch bei den Tafeln und haben dort ausgeholfen, wenn ich das richtig verfolgt habe. Da kann man sehen, wie die Entwicklung hinsichtlich der Kundinnen und Kunden ist. Darauf komme ich gleich zu sprechen. (Rodion Bakum [SPD]: Da sollten Sie mal hin- gehen!) Wenn das nicht ausreichend ist, sprechen wir gerne noch mal im Nachgang. (Lena Teschlade [SPD]: Danke!) Landtag Die Tafeln befinden sich, wie gesagt, durch Pandemie, Kriegsfolgen und Inflation in einem dynamischen Prozess. Ich selbst habe, genau wie die Kollegin Teschlade, bei einer Tafel ausgeholfen. Ein großer Teil der Kundinnen und Kunden war aus der Ukraine geflüchtete Menschen. Das ist schwer zu planen. Ich rechne Ihnen das hoch an. Ich finde es gut, dass Sie mitgeholfen haben. Insofern haben Sie wahrscheinlich die gleiche Erfahrung mit vielen Kundinnen und Kunden aus der Ukraine gemacht. Das ist eben schwer zu steuern. Daher ist eine sachgerechte Unterstützung und Förderung der wichtigen Arbeit der Tafeln zum jetzigen Zeitpunkt absolut richtig und wichtig. Es muss für die Tafeln ja auch planbar bleiben. Ich sehe da keine Verstetigung auf die Ewigkeit, aber im Moment ist es eben so. Deshalb sieht der Landeshaushalt 2024, über den wir schon ausreichend debattiert haben, erstmals einen ausdrücklichen Haushaltsansatz für die Tafeln vor. Die Bekämpfung von Armut liegt uns gerade im Bereich von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. (Zuruf von Rodion Bakum [SPD]) Dem trägt auch unser Haushalt für 2024 Rechnung. Gerade in der Sicherstellung von Teilhabe und im Abbau von Bildungsbenachteiligung liegt ein Schlüssel zum Erfolg. Beispielhaft seien hier die plusKITAs, die Angebote der Jugendsozialarbeit oder das Landesprogramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ genannt.
