Laura Postma
Das Deutschlandticket ist eine Revolution im Tarifsystem des Öffentlichen Nahverkehrs und ein Quantensprung für die Verkehrswende. Und es wird von den Fahrgästen erfolgreich angenommen – das zeigen die mehr als 11 Millionen verkauften Tickets, davon fast die Hälfte Neukundinnen und -kunden, die nun den Öffentlichen Nahverkehr nutzen. Das ist nicht nur gut für die Verkehrswende sondern auch für das Klima. Ich bin sehr froh, dass es Verkehrsminister Oliver Krischer gelungen ist, das Deutschlandticket auch als neuen Standard für die Schülerverkehre in NRW zu etablieren. Damit ist einfache und klimafreundliche Mobilität auch für junge Menschen möglich. Bislang beteiligen sich rund 300 der 420 Schulträger in NRW an dem neuen Modell, bei einigen steht eine Entscheidung noch aus. Damit kommt die überwiegende Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler in NRW in den Genuss eines deutschlandweit gültigen Tickets, das für nicht-Freifahrtberechtigte nur 29 Euro im Monat kostet. Dies ist nicht nur ein großer Gewinn für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien, sondern belässt auch die vorhandenen Mittel für die Schülerbeförderung im System der ÖPNV-Finanzierung. Mit der hier vorliegenden 9. Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen wird die erforderliche Anpassung der Ausbildungsverkehr-Pauschale für eine Übergangszeit bis zur Evaluation 2025 vollzogen, damit den Verkehrsunternehmen auch weiterhin das bisher zur Verfügung stehende Geld ausgezahlt wird. Des Weiteren werden mit dieser Gesetzesänderung die Hinwirkungspflicht der ÖPNV-Zweckverbände auf bundesweite Tarife ergänzt sowie einige Klarstellungen vorgenommen. Dies ist insgesamt sehr zu begrüßen und wir stimmen dem Gesetz gerne zu.
