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Zacharias Schalley

AfD 29.11.2023 Sitzungen 18/48

Herr Präsident! Werte Damen und Herren! In der Bibel heißt es schon: „Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!“ Die echten Wölfe, wie Gloria, werden von den Wölfen geschützt, die in Ministerien und Verbänden sitzen und an der harmlosen Sonnenblume erkennbar sind. Auch heißt es in der Bibel: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ So viel sei verraten: Diese Früchte sind faul. Ich sage Ihnen, warum: Im Umweltministerium werden Unsummen für ein Wolfsgutachten ausgegeben, das ein ehemaliger Staatssekretär erstellt – ein Gutachten, das zwei Jahre zuvor schon einmal von demselben Mann erstellt wurde, aber mit anderer Empfehlung. Die Grünen bekämpfen zwar die globale Erwärmung, aber die Nestwärme, die schätzen sie sehr. Sie sind Vettern- oder besser Schwagerwirtschaft gewohnt. Es ist passend, dass unser grüner Umweltminister Krischer auch Teil der Agora-Familie des ehemaligen Staatssekretärs Graichen ist. Ich gebe Ihnen noch mehr Beispiele an die Hand. Es sind übrigens Beispiele, die man gerne vor aller Augen versteckt, und zwar in Ergänzungsvorlagen von Haushaltsplänen, die nachgereicht werden. In einer heißt es, dass das Umweltministerium eine eigenständige Nationalparkbehörde gründen will. Das sind mal eben sechs Stellen auf Staats- bzw. Steuerzahlerkosten für einen zweiten Nationalpark, den es 29.11.2023 noch gar nicht gibt und den jetzt schon keiner haben will. Natürlich können nähere Informationen über Zeitplanung und Ausgestaltung nicht gegeben werden. Es ist ja, wie es dort unironisch heißt, ein komplexes Verfahren. Ja, das ist ein weites Feld heißt es schon bei Effi Briest. Die Grünen sehen ein weites Feld und denken sich: Da könnte man Solaranlagen oder Windmühlen bauen. Das Ziel der Umweltschutzpolitik ist es, das ganze grüne Rudel zu versorgen. Der Staat ist das Schaf, das man sich zur Beute macht, und der Steuerzahler die Kuh, die man melken möchte. Man glaubt im grünen Wolfsrudel, dass man diese Steuerzahlerkuh durch grünes Wachstum füttert. So preist man die Innovationspotenziale von grünen Start-ups. Tatsächlich aber schlachtet man die Kuh, die man eigentlich melken will. Diese grünen Start-ups werden nie wirtschaftlich sein. Firmen, die Algen für Schnelltests züchten, und der Vertrieb von Proteinriegeln oder Tierfutter aus Insekten werden Deutschlands Volkswohlstand bestimmt nicht sichern. Wir verwandeln uns wirklich in eine Bananenrepublik, aber wenigstens ist diese Banane biozertifiziert und mit Fairtrade-Label versehen. Ein weiterer großer Batzen Geld geht in Beratungen: Beratungen für Klimafolgenanpassungen, Beratungen für Vorsorge vor Extremwetter usw. Statt konkreter Maßnahmen bekämpft man den CO -Ausstoß, indem man bei Laberveranstaltungen CO produziert. Ob das Ablassen von heißer Luft den Treibhauseffekt wirklich mindert? Zweifel sind angebracht, aber wenigstens kann man damit Geld verdienen. Früher wurde gewitzelt, dass man bald sogar die Luft zum Atmen besteuern wird. Darüber sind wir schon lange hinweg. Jetzt soll vor allen politischen Vorhaben zum Beispiel ein Nachhaltigkeitscheck stattfinden, ganz im Sinne der globalistischen Nachhaltigkeitsziele der UN. Tatsächlich dient die grüne Moral aber vor allem dazu, Geschäfte zu machen. Mit den wohligen Gefühlen von Umweltschutz sollen Wählerstimmen generiert werden. Sobald sie dann in der Regierung sind, geht es in erster Linie darum, Reibach zu machen. Und Reibach machen die Grünen ganz im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele auch als Kreislaufwirtschaft. Ich erkläre Ihnen einmal den Kreislauf: Gigantische Spendensummen der Windkraftlobby fließen im Wahlkampf an die Grünen. Sind die Grünen in der Regierung, so erhöhen sie die Fördermittel an die Windindustrie und steigern den Windkraftausbau. Das beschert der Windkraftlobby eine schöne Rendite, die als Spende an die Grünen zurückfließen kann. Das ist wirklich Circular Economy im grünen Sinne. Landtag Um auch den Kreislauf in meiner Rede zu schließen, komme ich zum Schluss noch einmal zurück zum Wolf. Wir diskutieren schon lange über das Thema und jeder weiß: Die Grünen sind die Wolfslobby. Alle Förderprogramme, alle Wolfsberater, alles Wolfsmanagement, alle Durchführungsverordnungen und Entschädigungszahlen sind unterm Strich nur ein teures Fütterungsprogramm für die Wölfe und die Wolfsschützer in den grünen Vorfeldorganisationen. Sie ändern nichts daran, dass die Wiederansiedlung des Wolfes voll auf Kosten der Weidetierhalter geht. Und wenn die Weidetierhaltung immer unmöglicher wird, gehen damit nicht nur ein traditionsreicher Beruf sowie alte und bedrohte Nutztierrassen, sondern auch die von Ihnen gepflegte Kulturlandschaft und damit Identität und Heimat zugrunde. Das aber mit Glanz und Gloria, der Wölfin Gloria. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD)

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