Dr. Benjamin Limbach
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Abgeordneter Pfeil! Meine Damen und Herren! Wie ich gestern in der Sitzung des Rechtsausschusses mitgeteilt habe, habe ich diese Bewerbung als interessant gewertet aufgrund des beruflichen Werdegangs der Beigeladenen, der mir bekannt war und der allgemein bekannt ist, weil er durch eine einfache Google-Abfrage zu erfahren ist. Ich wusste, dass die Beigeladene sowohl Richterin in der ersten Instanz als auch Richterin in der zweiten Instanz war. Ich wusste, dass sie Leiterin des Ministerbüros unter Staatsministerin a. D. Müller-Piepenkötter war. Ich wusste, dass sie Referatsleiterin eines Personalreferats dieses Hauses war. Ich wusste, dass sie stellvertretende Leiterin des Katholischen Büros war. Und ich wusste, dass sie die Digitalisierungsabteilung im Innenministerium, ich meine, sogar aufgebaut hat und diese jedenfalls in ihrer Zeit auch erweitert worden ist. Von daher hatte ich bestimmte Stammdaten, aus denen ich sehen konnte, dass ich es hier mit einer hochkarätigen Juristin zu tun habe, deren Bewerbung aufgrund einerseits verwaltungsrichterlicher Erfahrung und andererseits einer Verwaltungs- und Leitungserfahrung keine war, bei der man von Anfang an sagen konnte, dass sie keine Rolle spielen wird.
