Susanne Schneider
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen und Kolleginnen! Herr Klocke, Sie haben gerade beklagt, dass wir immer fordern würden: Die Landesregierung muss, die Landesregierung muss, die Landesregierung muss. Ich wäre unheimlich glücklich, wenn ich zu diesem Thema mal hören würde: Die Landesregierung tut, die Landesregierung macht, die Landesregierung liefert. (Beifall von der FDP und der SPD – Arndt Klo- cke [GRÜNE]: Ich bin nicht die Landesregie- rung, Frau Kollegin! – Norwich Rüße [GRÜNE]: Muss er das noch mal erklären?) Dann kommt natürlich sofort der Fingerzeig nach Berlin – der Klassiker –, und Sie erklären, dass von Landtag Landesseite nicht alles möglich sei. Da gebe ich Ihnen recht. Von Landesseite ist nicht alles möglich, aber zum Thema „psychische Gesundheit“ wäre deutlich mehr möglich, als wir im Moment haben. (Beifall von der FDP und der SPD) Wir haben im Landtag von NRW bereits über die psychotherapeutische Versorgung in unterversorgten Regionen wie etwa den Flutgebieten diskutiert. Die seelische Gesundheit rückt also immer mehr in die politischen Debatten und den öffentlichen Fokus. Das ist gut so, denn der Handlungsbedarf ist hier groß.
