Prof. Dr. Daniel Zerbin
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Sommer, Sonne, Schlägereien – das war unter anderem die Freibadsaison 2023. Jetzt geht es im Hallenbad weiter. Ist dies das neue Normal in unserem Land? Schaut man sich die Badesaison in Deutschland und gerade in NRW an, muss man sagen: Ja. – Wir erleben die Folgen einer ungedrosselten Migrationswelle und eines fatalen Staatsversagens. Jeder Bürger, außer der heiligen Vierfaltigkeit in diesem Hohen Haus, weiß eigentlich, dass das ein Problem ist. Die CDU hat sich mit den Grünen ins Bett gelegt. Wie wir gestern gehört haben, findet der Innenminister das auch noch besonders sexy. Das Projekt „50 %“ nimmt weiter Fahrt auf. Aber zurück zum eigentlichen Problem. Was erleben wir in unseren Freibädern? Wir erleben machohaftes Gebaren, Respektlosigkeit, Tumulte, Schlägereien und sexuelle Übergriffe. Traurige Berühmtheit hat mittlerweile das Columbiabad in Berlin, das regelmäßig geräumt wird. Es geht aber auch in Mönchengladbach, in Bonn, wie am 19. Juni 2023, oder auch in Gelsenkirchen, wo teilweise 30 Hausverbote pro Tag ausgestellt werden, munter weiter. Am Sonntag traf es dann Köln: Acht junge Männer haben ein 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht. Bei mir im Wahlkreis gibt es auch ein Freizeitbad, das Atlantis. Auch da hatten wir am 17. Juli 2023 einen Vorfall. Davon möchte ich Ihnen berichten. Ein älteres Ehepaar saß im Solebecken und hat sich erholt. Es gab dann Streit mit einer Gruppe junger Männer. Daraufhin hat sich der Ehemann eingeschaltet. Das Resultat war eine gebrochene Nase und ein Krankenhausaufenthalt. Der Bürgermeister hat denen ins Gewissen geredet – in Anführungszeichen –, damit es nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Als es dann doch an die Öffentlichkeit kam, hat die Lokalpresse einen beschönigenden Artikel geschrieben. So ist das mit der Pressefreiheit. Ich möchte Ihnen einmal vorlesen, was ein mutiger Bürger aus Dorsten, Johannes Cremer, zu diesem Atlantis-Bad geschrieben hat. Ich zitiere mit Erlaubnis des Präsidenten: Ich werde Atlantis in Zukunft meiden, da ein entspanntes und familiäres Umfeld nicht mehr gegeben ist. Aus meiner Sicht prallen durch vornehmlich junge Männer mit Migrationshintergrund derzeit Welten Landtag aufeinander. Gelegentlich genügt es schon, einen Jugendlichen aufzufordern, Rücksicht auf andere Badegäste zu nehmen, um zumindest verbale Streitigkeiten zu bekommen. Ich versuche daher, das Atlantis-Schwimmbad zu meiden, um Schaden von meiner Familie und mir abzuwenden. – Zitat Ende. Was wir da erleben, ist Bürgerkrieg auf der Mikroebene. Ich sage es einmal im Klartext: Die Hippie-Migrationspolitik dieses Landes hat fertig. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel. Solange Schwimmbäder durch Sicherheitsfirmen beschützt werden, brauchen wir auch so etwas wie Vorhalteräume, wie wir das im Antrag angesprochen haben, damit diese Menschen nach § 127 StPO auch festgehalten werden können. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, denn wir haben nur mit einem bestimmten Teil der Migranten Probleme. Es ist aber nicht hinnehmbar, zuzulassen, dass sich mittelalterliche Verhaltensweisen hier festsetzen. Denn eins ist doch klar: So kann es nicht weitergehen. Ich komme zum Schluss. Was wir in unseren Schwimmbädern sehen müssen, ist das Produkt einer verkorksten linksgrünen Migrations- und Sicherheitspolitik der letzten Jahrzehnte. Darin schließe ich die Taten der Merkel-CDU ausdrücklich ein. Da hilft auch kein AfD-Bashing, wie Sie es sicherlich gleich, wie immer, wieder betreiben möchten. Denn Sie haben sich in eine selbstverliebte moralische Sackgasse begeben, aus der Sie nicht mehr herauskommen. Wir brauchen überwachte Grenzen und sichere Freibäder. Das gibt es nur mit der AfD. Ich möchte den Leuten in diesem Hohen Haus, die noch vernunftbegabt sind, noch mal ins Gewissen reden: Kehren Sie um, bevor es zu spät ist. – Vielen Dank. (Beifall von der AfD)
