Lisa-Kristin Kapteinat
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Zunächst zu Ihnen, Herr Vincentz: Ich glaube, niemand in diesem Haus wünscht irgendeinem seiner Kollegen, dass er solche E-Mails erhält und das lesen muss, insbesondere dann nicht, wenn die eigenen Kinder angegriffen bzw. bedroht werden. Hier im Haus gab es schon mehr als eine Initiative, zuletzt auch im Plenum, die sich gegen Hate Speech, gegen Hass im Netz, gegen Angriffe auf Politikerinnen und Politiker gerichtet hat. Ich glaube, diesbezüglich war Ihr Vorwurf uns gegenüber relativ unpassend. (Beifall von der SPD, der CDU und den GRÜNEN) In der Sache selbst hat die Kollegin Frau Fuchs-Dreisbach gerade nahezu alles gesagt, was ich hätte sagen wollen. Dementsprechend muss ich hier keine weiteren Worte verlieren. Ich finde nicht, dass dieser Antrag und das, was Sie gerade gesagt haben, zu Ihrem sonstigen Verhalten passen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu schützen, Geld für diese Medizin bereitzustellen, auch wenn ich an Ihre eigene Rede von vor drei Jahren denke, als wir uns für eine Abschaffung des DRG-Systems bei Kindern und Jugendlichen starkgemacht haben. Dementsprechend halte ich diesen Antrag für mehr Schein als Sein. – Danke schön. (Beifall von der SPD, der CDU und den GRÜNEN)
