Christian Fühner
Entwurf eines Gesetzes zum Fortbestand der Förderschulen im Förderschwerpunkt Lernen
Christian Fühner (CDU): Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Verehrter Kollege Watermann, ehrlicherweise bin ich Ihnen für diesen Wortbeitrag sogar sehr dankbar, weil er offenlegt, dass Sie sich mit der Situation, die wir im Moment in Niedersachsen haben, in keinster Weise auseinandergesetzt haben (Beifall bei der CDU und Zustimmung bei der AfD) und nicht verstanden haben - - - (Ulrich Watermann [SPD]: Sie haben es nicht verstanden! Sie haben überhaupt keine Ahnung!) - Herr Kollege Watermann, ich habe Ihnen gerade auch zugehört, (Ulrich Watermann [SPD]: Genau, das habe ich gesehen!) und der Respekt gebietet es, dass Sie mir auch zuzuhören. Es geht hier nicht um Abschiebung. (Ulrich Watermann [SPD]: Doch!) Es geht auch nicht darum, dass Kinder gezwungen werden, diese Schulform zu besuchen. (Ulrich Watermann [SPD]: Wer entscheidet das denn?) In keinster Weise soll irgendein Kind an die Förderschule Lernen abgeschoben werden. (Ulrich Watermann [SPD]: Nein, natürlich nicht!) Ich finde es wirklich sehr weltfremd, das überhaupt zu behaupten. Es geht darum, die Wahlfreiheit für diejenigen zu ermöglichen, die im inklusiven Schulsystem nicht zurechtkommen, die nicht mehr schlafen können, die Bauchschmerzen haben, die gemobbt werden. Es geht darum, denen einen Raum zu geben, (Beifall bei der CDU und Zustimmung bei der AfD) In dem sie gefördert werden: in kleinen Klassen, in kleinen Gruppen mit gut ausgebildeten Förderschullehrkräften, mit großem Know-how und viel Erfahrung. Herr Watermann, ich empfehle Ihnen dringend, eine Förderschule Lernen zu besuchen, damit Sie diesen Sachverhalt vernünftig verstehen. (Beifall bei der CDU und Zustimmung bei der AfD - Ulrich Watermann [SPD]: Keine Ahnung!)
