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Dr. Andreas Philippi

25.06.2026 1:42 min Tagungsabschnitte 19/35

Welche Bedeutung misst die Landesregierung einer Zuweisung der Leistungsgruppen bis zum 31. Dezember 2026 für die Sicherstellung einer bedarfsgerechten und flächendeckenden Krankenhausversorgung in Niedersachsen bei?

Herr Minister! Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Frau Klages, wir haben im Rahmen der GMK sehr intensiv über Resilienz gesprochen. Resilienz betrifft in diesem Fall nicht nur eine Kriegssituation, sondern das können auch Cyberangriffe, Stromausfälle, Massenanfälle von Verletzten, Unfälle usw. sein. Meine Staatssekretärin hat sich zusammen mit anderen Staatssekretärinnen letzte Woche am Petersberg getroffen und hat ein speziell für die Gesundheitspolitik ausgearbeitetes Papier auf den Weg gebracht, in dem sehr genau dargelegt wird, was es zum Beispiel für Flächenländer wie Niedersachsen bedeutet, wenn es zu einer Situation kommt, die erfordert, dass größere Mengen von Truppen durch das Land verlegt werden müssen. Wie sorgen wir dafür, wenn Unfälle passieren, dass die Leute versorgt werden? Wo können wir bestimmte Knotenpunkte vorbereiten? Es wurde auch darüber gesprochen, was passieren kann, wenn es zu terroristischen Angriffen mit biologischen Erregern kommt. Wir sind an dieser Stelle mit unserem Landesgesundheitsamt sehr gut aufgestellt. Trotzdem ist es natürlich eine neue Art der Bedrohung, die entsteht. Ich weiß zum Beispiel das habe ich gestern von einem Kollegen aus der Berliner Charité gehört: In Polen wird eine neue Herzchirurgie gebaut, bei der auf systematische Art und Weise, ähnlich wie in Israel, die unteren zwei Stockwerke so vorgesehen werden, dass dort Schutzräume und auch Notfall-OPs entstehen könnten. Das ist etwas, worauf wir in Zukunft gucken müssen und worüber wir immer wieder nachdenken müssen: Wie planen wir vernünftig, das Land an dieser Stelle resilient zu machen? Danke. Vielen Dank. - Die dritte Zusatzfrage für die Fraktion

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