Ulf Prange
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Hochschulzulassungsgesetzes
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Lieber Sebastian Penno, erst einmal vielen Dank für die tolle Einführung und die Übergabe des Wortes. Dieses Gesetz wird den Anforderungen gerecht, die Universitäten heutzutage benötigen. Ich will das Augenmerk auf § 12 NHZG lenken. Dort wird festgeschrieben, dass die Universitätsmedizin Oldenburg zum kommenden Wintersemester 200 Plätze für Studienanfänger in der Humanmedizin bekommt. Das ist gut so, das schafft Planungssicherheit und Rechtssicherheit. Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung, die wir hier im Landtag in den letzten Jahren begleitet haben. Ich will Falko Mohrs Danke dafür sagen, dass es gelungen ist, gemeinsam mit uns, den regierungstragenden Fraktionen, diesen Weg so konsequent zu gehen. Es gibt sind drei Bausteine: Wir haben die Baumaßnahmen für die Medizin in Oldenburg durchfinanziert und vorangebracht. Wir haben zusätzliche Mittel für die Uni, aber insbesondere auch für die kooperierenden Krankenhäuser bereitgestellt. Sie wachsen in den nächsten Jahren auf; auch das ist unheimlich wichtig. Und zuletzt geht es um die Zahl 200 - die Studienplätze, die wir jetzt mit diesem Gesetz auf den Weg bringen. Es ist genau die richtige Antwort, dass wir den dritten Standort der Humanmedizin stärken - in Oldenburg. Davon profitiert die Stadt, davon profitiert die Region, und davon profitiert auch ganz Niedersachsen, weil das, was in Oldenburg gemacht wird ich will es noch einmal sagen, die praxisnahe Ausbildung und die enge Verzahnung mit den Arztpraxen in der Region ist. Das ist, glaube ich, ein ganz entscheidender Punkt, damit es gelingt, junge Absolventinnen und Absolventen in Niedersachsen, in der Region, zu halten. Das ist eine ganz wichtige Antwort auf den Ärztemangel, den wir ja unbestritten haben, und vielleicht auch etwas, von dem andere Krankenhäuser bzw. Unimedizinstandorte lernen können. Heute ist also ein guter Tag für Oldenburg und für Niedersachsen. Wichtig ist aber auch, dass der Ausbau der Studienplätze in Niedersachsen und auch am Standort Oldenburg weitergehen muss. Das wird uns auch noch in den nächsten Jahren beschäftigen. Aber das, was wir heute tun, ist, glaube ich, ein ganz großer Schritt. Er stärkt die gesundheitliche Versorgung und die universitäre Exzellenz in Niedersachsen. Vielen Dank. Vielen Dank. - Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
