Omid Najafi
Auslandsverlagerungen und Gewinnrückgang bei der Volkswagen AG - welche Folgen entstehen für Niedersachsen?
der Abgeordnete Najafi. Die AfD hat noch eine Restredezeit von einer Minute. Vielen Dank. - Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich muss einige Dinge kurz klarstellen. Herr Sachtleben, Sie haben das Werk in Mexiko angesprochen. Da werden aktuell der Jetta 7 und der Tiguan gefertigt - beides Verbrenner. Bis 2003 wurde der VW Käfer dort gefertigt - ein Verbrenner. Sie haben den VW Santana angesprochen, eine Cashcow, ganz richtig - ein Verbrenner. Sie haben die weltweite Transformation angesprochen. Die fand bei Volkswagen ja vor den 80ern statt. Damals gab es die Grünen nicht, deswegen war sie auch erfolgreich. Sie haben die 76 000 Arbeitsplätze in Deutschland angesprochen. Bis 2030 werden 35 000 Arbeitsplätze hier abgebaut. Das sind 46 % der Arbeitsplätze von VW in Deutschland. Aber alles soll gut sein, oder wie soll ich das verstehen? Herr Bratmann, auch Sie haben Lobeshymnen auf die aktuelle wirtschaftliche Lage gesungen. Das ifo-Beschäftigungsbarometer für März wurde heute veröffentlicht. Selbst Klaus Wohlrabe sagt: Die Arbeitslosigkeit wird steigen. Ich komme jetzt gleich zum Schluss. Zu den USA, den Strafzöllen: Wenn Sie in der EU ein Fahrzeug in die USA verkaufen, dann zahlen Sie 2,5 % Zoll. Andersherum, wenn Sie ein Fahrzeug aus den USA in die EU verkaufen so war es in der Vergangenheit, zahlen Sie 10 % Zoll. Die EU ist also isolationistisch und protektionistisch. Dann lassen Sie doch mal Ihre Kontakte in der EU spielen Herr Najafi, kommen Sie bitte zum Schluss! ‑ und bauen Sie die Handelsbarrieren ab!
