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Dr. Andreas Philippi

18.06.2024 1:51 min Tagungsabschnitte 19/17

Gefahren der Humanen Papillomviren: Welche Maßnahmen unternimmt die Landesregierung zur Bekämpfung?

Herr Minister! Herr Präsident! Meine Damen und Herren Abgeordneten! Liebe Frau Retzlaff, im Rahmen des Niedersächsischen Impfforums zur Aktivierung der Schutzimpfungen, NIAS, ist vor dem Hintergrund des großen Präventionspotenzials der HPV-Impfung die Erhöhung der Impfquote immer wieder ein Thema. Das gilt nicht nur für HPV, aber hier besonders. Die Arbeit erfolgt an dieser Stelle ressortübergreifend ‑ wir haben eben gemerkt und auch gesehen, wie gut das funktioniert ‑ wie natürlich auch interdisziplinär. An der Arbeit beteiligen sich nicht nur das Niedersächsische Landesgesundheitsamt, das MS und das MK, sondern auch kommunale Spitzenverbände, öffentliche Gesundheitsdienste, die Ärztekammer Niedersachsen, die Kassenärztliche Vereinigung, ärztliche Berufe, Hebammen, Apotheker- und Krankenkassenverbände, kirchliche Institutionen, der Landesfrauenrat sowie die MHH. Strategisch wird, um die Frage zu beantworten, versucht, Ängste und Vorbehalte gegenüber der HPV-Impfung über gute Aufklärungsarbeit abzubauen und die Motivation zur Impfung zu steigern. Dies muss in erster Linie durch die niedergelassene Ärzteschaft, insbesondere durch Kinder- und Jugendmediziner, Allgemeinmediziner und natürlich auch frauenärztliche Praxen erfolgen, da hier die Kontakte zu der Zielgruppe am besten vorhanden sind. Die Landesregierung kann durch bestimmte Aktionen wie durch die HPV-Aktionswoche in diesem Jahr gut flankierend unterstützen. Danke schön.

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