Jörn Domeier
Landesweite Katzenschutzverordnung einführen - Tierleid beenden, Kastration, Kennzeichnung und Registrierung zur Pflicht machen
Vielen Dank, Herr Kollege Dannenberg. - Ich entnehme aus dem Ans-Mikrofon-Treten, dass der Kollege Domeier antworten will. Bitte schön! Vielen Dank, Herr Präsident. - Vielen Dank für die Möglichkeit und die Steilvorlage durch solch eine Kurzintervention. Wissen Sie, wenn Sie dreieinhalb Stunden Sacharbeit als Mammutsitzung empfinden, dann empfehle ich Ihnen doch einfach mal das normale berufliche Leben von all den Niedersächsinnen und Niedersachsen. Die lachen über dreieinhalb Stunden! Es ist wirklich nicht zu viel verlangt, dass wir uns dreieinhalb Stunden diesen Punkten widmen. Sie dürfen auch zwischendurch Pausen machen ‑ das ist alles in Ordnung ‑ und danach wiederkehren. Das kann aber wirklich nicht zu viel sein und wirklich nicht ernst gemeint sein. Wenn Sie meinen, Sie hätten einen Anschlusstermin, vielleicht an der Bernd-Höcke-Universität oder sonst irgendwo, dann ist das in Ordnung, aber nicht meine Sache. Dann kommen wir wieder zu dem Punkt, den ich schon in der Rede versucht hatte, Ihnen zu erklären. Sie verwechseln einfach die Dinge. Sie verwechseln einfach die Punkte. Wenn Sie über die gesetzlich geregelten Entnahmemöglichkeiten von Katzen sprechen, dann sprechen Sie gerade nicht davon, worüber wir gesprochen haben, sondern Sie verwechseln wieder die Punkte. Das ist tatsächlich etwas, was im Jagdgesetz geregelt ist. Das Jagdgesetz ist ausdrücklich nicht z. B. für innerstädtische Bereiche. Da haben Sie schlichtweg nicht aufgepasst. Da geben wir Ihnen aber gerne die Nachhilfe. Das werden wir sicherlich auch noch einmal im Ausschuss debattieren. Bitte geben Sie sich nicht auf! Seien Sie im Ausschuss dabei!
