Anne Kura
Wasser in Zeiten des Klimawandels - ein nachhaltiges und integriertes Wassermanagement für Niedersachsen weiterentwickeln
ich bin noch ein bisschen erkältet. Frau Kura von den Grünen! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleg*innen! Herr Hüttemeyer, wenn Sie schon nicht der Weisheit der Mitglieder Ihrer Fraktion im Ältestenrat vertrauen, die diese Tagesordnung gemeinsam mit uns vorgeschlagen haben, dann hören Sie ja vielleicht Ihrem Fraktionsvorsitzenden Sebastian Lechner zu, der gestern Kennedy zitiert hat. Das mache ich an dieser Stelle auch ganz gerne. Kennedy hat nämlich gesagt: „Aktiv sein beinhaltet Risiken und Kosten, aber die sind viel geringer als die langfristigen Risiken und Kosten von bequemer Inaktivität.“ Das fand ich gut. Das passt zu diesem Tagesordnungspunkt total gut. Genau darum geht es nämlich. Die Union hat 16 Jahre lang Klimaschutz blockiert, die Energiewende sabotiert und die erfolgreiche Solarindustrie aus diesem Land vertrieben. Jetzt geht es in Niedersachsen endlich wieder voran. Dann wäre es doch eigentlich ganz gut, Sie würden konstruktiv mitdiskutieren. Ich finde es ja gut, dass auch Sie jetzt mehr fordern. Aber das Ganze auch wieder zu verdrehen, finde ich nicht besonders angemessen; denn das führt dann zu der Verunsicherung der Bevölkerung. Wir führen die Gespräche, nehmen das ernst. Sorgen und Veränderungen bringen immer Sorgen und Ängste mit sich. Aber es ist unser aller Verantwortung, darauf mit Fakten und konstruktiv zu reagieren und am Ende klarzumachen, dass Klimaschutz und das Wohl der Wirtschaft, dass Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt eben keine unterschiedlichen Pole sind, sondern dass Klimaschutz die Voraussetzung für eine nachhaltige Wirtschaft und die Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit ist. Darum sollte es in dieser Debatte eigentlich gehen.
