Christoph Willeke
Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch: Wie gut ist Niedersachen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet?
Herr Willeke, bitte! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich fasse mich kurz, da vieles schon gesagt wurde. Eine potenzielle Krise zu verhindern, ist meiner Meinung nach eine größere Leistung, als später eine Krise zu managen, in der man nicht präventiv tätig wurde. Ich möchte Danke sagen, Danke an unsere Jägerschaft, die ganz aktiv die Bestände reguliert und flexibel auf das Virus reagiert, etwa mit Suchhundestaffeln zum Aufspüren toter Tiere oder auch mit gezielter Bejagung. Mein zweiter Dank richtet sich an die Ministerin, die sich dieses Themas sehr bewusst annimmt und bereits eine Übung begleitet hat, und die nächste Übung steht schon in Aussicht. Es ist ferner richtig und gut, dass gekeultes, nicht infiziertes Fleisch also getestetes, sauberes Fleisch ohne Erreger auf den Markt kommen darf und nicht weggeworfen werden muss. Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass derart viel unbeschadetes Fleisch entsorgt werden soll. Die Aufmerksamkeit, die wir auf dieses Thema richten, und die Kooperation mit den Landkreisen, mit der ISN und mit den Betrieben zeigen: Wir sind auf einem guten Weg. Und ja, es ist richtig, die Aufmerksamkeit vor einer Krise auf ein Thema zu lenken. In der Krise wäre es nämlich zu spät. Später hätte man das ja auch immer besser gewusst. Wir södern hier also nicht rum, und stellen uns nach einem Hochwasser auch nicht hin und sagen: Das konnte ja niemand ahnen. Nein, wir sind präventiv unterwegs. Wir wissen um unsere Verantwortung, wir nehmen diese wahr - beim Hochwasser übrigens auch. Danke auch, dass wir das gemeinsam mit anderen Ländern tun können. Denn ein Virus kennt bekanntlich keine Grenzen. Der Rest wurde schon gesagt. Deswegen war es eine wirklich kurze Rede. Vielen Dank.
