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Lena Nzume

GRÜNE 29.01.2026 3:03 min Tagungsabschnitte 19/31

Unterstützung durch Klassenassistenzen im niedersächsischen Schulwesen verstärken - für einen inklusiven und effizienten Unterricht

relativ überschaubar, entspricht nicht der Realität. Wir sehen das parteiübergreifende Bekenntnis zur Inklusion als Fundament. Wir sind bereit, an diesem Fundament weiterzuarbeiten und gemeinsam Entschließungsanträge zu diesem Thema einzubringen. Das haben wir beim Thema Tagesbildungsstätten gemacht, das haben wir auch in der vorigen Legislatur gemacht. Auch das Thema systemische Ressourcenzuweisung hat uns beschäftigt. Trotzdem ist wichtig, die verschiedenen Ebenen zu sehen. Zu den Beispielen, die Sie genannt haben: Ich war an einer Schule in Wilhelmshaven. Dort haben die Klassenassistenzen wirklich dazu beigetragen, für Ruhe zu sorgen und für alle Kinder da zu sein. Aber das muss nicht nur das Land finanzieren; auch die Kommune muss mit Mitteln nach SGB VIII und IX ihren Anteil leisten. Inklusion funktioniert eben nur gemeinsam, wenn Bund, Land und Kommune gemeinsam agieren. Die Landesregierung hat tatsächlich gehandelt. Das habe ich gestern schon gesagt. Gerne erwähne ich noch mal das Startchancen-Programm. Gerne erwähne ich noch mal die 540 Stellen, die wir in diesem Bereich geschaffen haben. Das sind multiprofessionelle Stellen, die das Ministerium zusätzlich geschaffen hat. Gerade ist es finanziell nicht darstellbar, rund 3 000 Schulen mit zusätzlichen Kräften auszustatten. Das ist eine Problematik. Wir wollen diese Problematik angehen. Wenn Sie das mit uns gemeinsam machen wollen, kommen wir gerne in Gespräche. Das ist total nötig. Wir müssen aber wirklich noch mal auf die Bundesebene schauen. Denn das ist Eingliederungshilfe. Diese Stellen sind für genau bestimmte Zwecke vorgesehen. Abschließend: Verantwortungsvolle Bildungspolitik braucht nicht nur wohlklingende Forderungen auf dem Papier, sondern realistische, nachhaltige Lösungen. Daran arbeiten wir. Es ist uns auch total wichtig, dass wir nicht den Eindruck erzeugen, dass nicht daran gearbeitet wird. Denn es gab Dialogforen, und es gab die Auseinandersetzung mit den Verbänden. Wir sind diesen Weg tatsächlich kontinuierlich weitergegangen. In jedem Haushalt wurden entsprechende Mittel für ErzieherInnen, Lehrkräfte, TherapeutInnen und pädagogische Mitarbeitende zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, dass wir wirklich den Ansatz haben, dass Schule nicht nur bedeutet, zu lernen, sondern Schule ist ein Lebensraum für die Kinder. Es ist wichtig, dort die verschiedenen Professionsgruppen gut aufeinander abzustimmen, sodass sie gut miteinander arbeiten. Denn nur so kann Bildung gelingen. Wir wollen diesen Weg. Wir sind für Innovation. Wir stehen für Innovation. Wir stehen für Freiräume. Wir stehen für selbstorganisiertes Lernen. Deshalb werden wir den Antrag ablehnen. Vielen Dank. Vielen Dank. - Nun erteile ich das Wort der

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