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Evrim Camuz

GRÜNE 14.03.2024 2:05 min Tagungsabschnitte 19/14

Situation von häuslicher Gewalt Betroffener verbessern - Modellprojekt "Psychosoziale Prozessbegleitung in Gewaltschutzverfahren" fördern und umsetzen

Vielen Dank, Herr Präsident. - Niemand in diesem Haus meint, dass es gar keine Unterschiede zwischen den Verfahren gibt. Natürlich gibt es diese Unterschiede. Wir sind inspiriert von der psychosozialen Prozessbegleitung im Strafverfahren. Die Idee ist eben, ein ähnliches Programm mit ähnlicher Unterstützung auf das Gewaltschutzverfahren zu übertragen. Ich sehe überhaupt nicht, dass wir uns widersprechen. Ich verstehe nicht, was Sie hier immer wieder vorbringen. Es geht darum, wie gesagt, dass wir es ausweiten wollen. Natürlich werden die Leute in der psychosozialen Prozessbegleitung darin auch geschult und vorbereitet sein. Denn es bringt niemandem etwas, wenn sie die Verfahren gar nicht beherrschen und auch die Unterschiede nicht kennen. Natürlich! Aber das erfolgt dann ja auch. Für uns ist das Grundvoraussetzung des Antrags. Und zu Ihnen, Herr Moriße - was soll ich da sagen? Es gab heute wieder einen Artikel, aus dem Heidekreis. Der Täter hatte keinen Migrationshintergrund. Warum bringen Sie nicht einmal diese Fälle hier vor? - Weil es einfach Ihre Rassismen nicht bedient. Genau! ‑ Ja, aber so geht vernünftige Politik nicht: dass man immer nur Einzelfälle herausgreift und es dann, wenn es einem irgendwie nutzt, sagt. Es geht darum, sich die Zahlen anzuschauen. Außerdem: Was ist das denn für ein Denken, zu meinen, wenn die Opfer Migrationshintergrund haben, dass die Täter dann auch Migrationshintergrund haben? Es gibt auch verschiedene Konstellationen. ‑ „Alles gleich“ - ja, genau, das zeigt, wie Sie denken. Alle gehören in einen Sack und werden gleichbehandelt. Dem stimmen wir nicht zu. Kommen Sie bitte zum Schluss, Frau

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