Julia Willie Hamburg
Lässt die Landesregierung die Schulen im Stich - über 2 400 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Aus?
Vielen Dank. - Frau Ministerin, bitteschön! Sie haben das Wort. Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Was tun wir ganz konkret? - In dem von Ihnen benannten Brief habe ich ganz konkret die Beschäftigten auf die Möglichkeit der Bewerbung hingewiesen. Ich habe auch in der Schuljahresanfangspressekonferenz alle Kräfte aufgefordert, dort zu schauen, weil dort in den nächsten Jahren weiterhin Stellen zur Verfügung stehen werden. Wir haben darüber hinaus die Regionalen Landesämter und damit auch die Schulen auf die vielfältigen Qualifizierungswege und Möglichkeiten zur Einstellung in den Schuldienst hingewiesen, damit diese bei der Beratung berücksichtigt werden können. Ich habe gesagt, dass wir in den nächsten Jahren einen Aufwuchs von nichtlehrendem Personal im Zuge verschiedener Maßnahmen haben werden. Wir haben auch darauf hingewiesen, dass wir die Dinge dahin lenken. Und wir haben, wie gesagt, 20 Millionen Euro zusätzlich in das Schulbudget gepackt, damit hier nicht durch Defizite Lücken entstehen, sondern wir die Mehrkosten entsprechend ausgleichen können. Dementsprechend hoffen wir, dass im nächsten Jahr Handlungsmöglichkeiten über das Schulbudget bestehen. Darüber hinaus habe ich ausgeführt, dass zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten durch das Startchancen-Budget und den Aufwuchs von Ganztagsschulen geschaffen werden. Bei den Trägern besteht für Ganztagsangebote und auch für die Inklusionsassistenz ein erheblicher Fachkräftemangel. Die Regionalen Landesämter können sowohl die Beratung der Schulen vornehmen als auch Anfragen beantworten. Das Kultusministerium ist sehr bemüht, mit den Landesämtern nahe dranzubleiben und auf eventuelle Problemlagen kurzfristig zu reagieren, weil klar ist, dass die Beschäftigten jetzt zeitnah eine Antwort wollen und nicht in zwei Jahren. Insofern sind wir da in einem sehr engen Austausch. Ich möchte den Mitarbeitenden in meinem Haus dafür noch einmal ganz herzlich danken. Das sind zusätzliche Herausforderungen, die im nachgeordneten Bereich - genauso wie im Ministerium - gerade viel Arbeitszeit kosten. Vielen Dank. Vielen Dank, Frau Ministerin. - Die fünfte und letzte Zusatzfrage aus der Fraktion der CDU stellt die Kollegin Ramdor.
