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Dr. Andreas Philippi

14.03.2024 1:51 min Tagungsabschnitte 19/14

Lage der Pflege in Niedersachsen: Wie soll die Existenz von Pflegeunternehmen gesichert werden?

Herr Minister Philippi antwortet. Bitte schön! Zunächst einmal verweise ich auf das, was ich gesagt habe. Wir haben mit Komm.Care natürlich ein Verfahren aufgelegt, mit dem wir vor Ort gucken können, was los ist, wie viel gebraucht wird. Das ist erst einmal eine wichtige Voraussetzung. In Niedersachsen standen nach der letzten amtlichen Pflegestatistik ‑ Stichtag: Dezember 2021 ‑ insgesamt 7.207 Plätze für eingestreute Kurzzeitpflege zur Verfügung. Diese werden als Dauerpflegeplätze in stationären Einrichtungen benutzt und bei Bedarf zeitweise in Kurzzeitpflegeplätze umgewandelt. Zusätzlich stehen aktuell in Niedersachsen 411 Plätze der solitären Kurzzeitpflege zur Verfügung. Diese werden ausschließlich als Kurzzeitpflegeplätze vorgehalten. Bei einer durchschnittlichen Dauer des Aufenthalts eines kurzzeitig zu Pflegenden von ca. drei Wochen im Jahr kann jeder einzelne der genannten Plätze also an mehr als 17 Personen vergeben werden. Das heißt, wir haben eine erhebliche Möglichkeit, Patienten da unterzubringen. Ich halte das für äußerst wichtig. Wir haben ‑ das muss ich noch einmal sagen ‑ in der KAP.Ni gerade einen Schwerpunkt auf die Kurzzeitpflegeplätze gesetzt, um nicht nur die zu Pflegenden zu versorgen, sondern ganz besonders ‑ das ist mir besonders wichtig ‑ die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Viele, viele Menschen werden zuhause von ihren Angehörigen gepflegt, und auch die brauchen mal eine Entlastung. Deshalb ist Kurzzeitpflege nicht nur für die eigentlich Bedürftigen, sondern auch für die pflegenden Angehörigen ein ganz, ganz wichtiger Punkt. In dem Bereich haben wir schon einiges auf den Weg gebracht und versuchen, hier noch weiter zur Entlastung beizutragen. Vielen Dank, Herr Minister Philippi. - Die fünfte und somit letzte

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