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Dr. Andreas Philippi

18.06.2024 1:41 min Tagungsabschnitte 19/17

Gefahren der Humanen Papillomviren: Welche Maßnahmen unternimmt die Landesregierung zur Bekämpfung?

Herr Minister! Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die Maßnahmen, die vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung getroffen werden, um die HPV-Impfquote in Niedersachsen langfristig zu erhöhen, sind unterschiedlich. Es gibt Schulen, die informieren. Es gibt auch Gesundheitsämter, die informieren. Manche Gesundheitsämter bieten auch Impfungen oder sogar Impfsprechstunden an. Die Krankenkassen informieren die Ärztinnen und Ärzte, die ebenfalls informieren. Die Erfolge der Maßnahmen können mit Blick auf die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen nur langfristig beurteilt werden, um zu sehen, wie häufig der Impfstoff verabreicht wurde. Es wird sich zeigen, ob in diesem und in dem folgenden Quartal, also im zweiten und dritten Quartal 2024, eine Zunahme an verimpften HPV-Impfdosen zu verzeichnen ist. Inzwischen kann man wissenschaftlich feststellen: Es wird ja seit 2007 verimpft. Dabei handelt es sich ja um eine Primärprävention. Das heißt, es kann ein sehr langer Zeitraum zwischen der Impfung und der Auswertung der Ergebnisse liegen. Das läuft über zehn Jahre. Es gibt eine große schwedische Studie, die inzwischen zeigt, dass bei Impfung im frühen Kindesalter die Krebsrate um 88 % gesenkt werden konnte. Wir beobachten diese Langzeitstudien. Mit ihnen argumentieren wir, warum diese Impfung Krebs wirklich verhindern kann. Danke.

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