Katharina Jensen
Hauswirtschaft und Alltagskompetenzen in Niedersachsen weiter stärken
genau um den Antrag, den Sie letzte Woche im Ausschuss weggestimmt haben und der einen Schwerpunkt mit Blick auf den Bereich Schule hat, geht es. Es ging uns um die Verbraucherschutzprävention und die Vermittlung von Alltagskompetenzen bei unserer jungen Generation. Das war unser Schwerpunkt, und dazu hat es auch eine ausführliche Anhörung im August gegeben. Unter anderem die LAG Hauswirtschaft, die DGE, die Landfrauen haben sich dort zu Wort gemeldet. Unser Antrag wurde von allen vollumfänglich begrüßt. Es gab überhaupt keine Kritikpunkte. Alle waren sehr erfreut über diesen Antrag. Wir hatten volle Zustimmung. Deswegen war ich ja so sehr verwundert, als Sie letzte Woche, Mittwochmorgen kurz vor Ausschussbeginn, Ihren Antrag eingereicht haben, der in eine komplett andere Richtung geht. Von daher wundere ich mich über Ihre Frage, weil Sie damit eigentlich alles dafür tun, dass Ihr Antrag in ein schlechtes Licht gerückt wird, muss ich ganz ehrlich sagen. In unserem Antrag sprechen wir davon, dass wir ein Unterrichtsfach am Beispiel Bayerns einrichten und Alltagskompetenzen und den Bereich Verbraucherschutz und Hauswirtschaft im Kerncurriculum verankern wollen. Von daher stimmt es ja nicht, dass es das alles schon gibt, wie Sie gerade gesagt haben. Ich war gerade da stehen geblieben, dass sich Ihr Antrag eher wie ein Förderprogramm für die Branche Hauswirtschaft liest.
