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Omid Najafi

AfD 27.09.2024 3:14 min Tagungsabschnitte 19/19

Glasindustrie in der Zukunftsregion Weserbergland+ fördern - die energieintensive Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen

fossile Energieträger, weil die wetterabhängigen Energien nicht zukunftsfähig, nicht wettbewerbsfähig sind. Herr Najafi hat das Wort. Wenn Sie noch weitere Dinge‑ Wann soll das denn sein? Sie können ja gerne die Wirtschaft an die Wand fahren mit Ihren wetterabhängigen Energien. Das können Sie ja gerne machen. Es ist einfach nur nicht wettbewerbsfähig. ‑ Ach, komm! Was hat denn der DIHK-Präsident Peter Adrian gesagt? - Dass die Liebe Kolleginnen und Kollegen! - Danke schön. Herr Najafi, fahren Sie fort! Was hat denn der DIHK-Präsident Peter Adrian genau gesagt? Das sagt nicht die AfD, das sagt der DIHK-Präsident: dass die Energiepreise hier in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sind, dass man hier einfach nicht mehr produzieren kann, dass die Industrie abwandert. Aber das ignorieren Sie. Und dann beschweren Sie sich, dass andere Länder, die weiterhin auf fossile Energieträger setzen, die Industrie abfangen, die hier abwandert. Das kann es doch nicht sein! Ich fahre mit der Rede fort: Sie nennen in Ihrem Antrag wettbewerbsfähige Strompreise als wichtiges Thema für die energieintensiven Branchen. Absolut richtig! Doch das haben Sie selbst verbockt durch das Abschalten funktionierender Kraftwerke ohne Alternative. Die wetterabhängigen Energien sind nicht zuverlässig. Ist die Stromnachfrage nicht durchgängig angebotsseitig gedeckt, muss der Strombezug ständig kurzfristig justiert werden, was preistreibend wirkt. Wenn Sie heute ankündigen würden, in ein bis zwei Jahren ein Kraftwerk herunterfahren zu wollen, so werden Sie jetzt schon eine Erhöhung der Strompreise erfahren. So funktioniert der Strommarkt, den Sie bis heute leider nicht verstanden haben. Sie fordern beim Stromverbrauch der Industrie ich zitiere: „Nutzen statt Abregeln" - eine recht aktuelle, merkwürdige Idee der Bundesregierung, die mit einem Satz wieder entkräftet werden kann. Ich zitiere aus der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 1. Juli 2024: „Voraussetzung ist, dass eine,zusätzliche' Stromnachfrage besteht, die eine engpassentlastende Wirkung hat." Doch nicht nur zu wenig verfügbarer Strom bringt die Stromversorgung zum Zusammenbruch Stichwort „Blackout", sondern auch zu viel Strom in den Netzen. Abgeregelt wird nur dann, wenn zu viel Wind weht und die Nachfrage nach Strom geringer als das Angebot ausfällt. Dieses Abregeln nennt man dann „Redispatch-Maßnahme", und es kostet jährlich mehrere Milliarden Euro an Netzentgelten. Jetzt soll in einer zweijährigen Pilotphase ermittelt werden, ob man in irgendeiner Weise den überschüssigen Strom doch noch verbrauchen kann. Das ist das Problem mit wetterabhängigem Zufallsstrom. Sie müssen sich ständig neue Wege ausdenken, um mit diesem Zufall umzugehen. Und ob dieser Zufall auch so eintritt, wie Sie erhoffen, bleibt zu hoffen. Herr Najafi, kurz Luft holen. Es gibt einen weiteren Wunsch nach einer Zwischenfrage vom Kollegen Grosch. Lassen Sie die Zwischenfrage zu? Ja, sicher.

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