Dr. Frank Schmädeke
Genug Zeit verspielt: Wolfsmanagement jetzt verbessern - Rechtsrahmen anpassen - Verwaltungsvollzug erleichtern - Daten- und Managementlücken schließen
Schmädeke geäußert. Bitte schön! Herr P räsident! Meine verehrten Kolleginnen und Kollegen! Ich bin vorhin zu mehr Ruhe und mehr Sachlichkeit aufgefordert worden. Das mache ich jetzt, auch wenn es mir ein bisschen schwerfällt. Herr Queckemeyer, es ist draußen wirklich warm. Aber dass Sie mir bei meinem Zehn-Minuten-Vortrag nicht zuhören, das ist schon irgendwie traurig. Es war ein Kernthema meiner Ausführungen, dass ich gesagt habe: Wir lehnen die Schnellabschüsse ab. - Das mal zum Verständnis. Und Sie in Ihrem Antrag kommen mit Schnellabschüssen, die gangbar gemacht werden sollen! So viel dazu. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Lesen Sie nächstes Mal Ihren eigenen Antrag richtig durch! Dann wird das besser. Wir fordern ganz klar ein effizientes, EU-konformes Wolfsmanagement, mit dem wir auffällige Tiere entnehmen können. Dafür kann quasi eine Manövriermasse aus der weiter aufwachsenden Wolfspopulation so entnommen werden, dass am erforderlichen Mindestmaß für die Wolfspopulation festgehalten wird. Und diese Tiere würden wir genau an den Stellen entnehmen, wo es Ärger mit Wölfen gibt. Wir fordern nicht etwa ein blindes Geschieße quer durch die Republik. Wir würden da gezielt rangehen. Das ist der Weg, den wir beschreiten wollen. Ich kann nur sagen: Schade, dass Sie nicht zugehört haben! Zum Hin-und-her-Schieben: Ganz einfach, Jagdrecht ist Sache des Landwirtschaftsausschusses. Erklären Sie mir bitte mal, was diese misslungenen Schnellabschussverfahren mit dem Jagdrecht zu tun haben! Jagdrecht brauchen wir nur, damit wir wissen, wer denn da schießt. Punkt. Danke. Vielen Dank, Herr Kollege Schmädeke. - Herr Kollege Queckemeyer,
