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Katharina Jensen

CDU 28.05.2026 1:47 min Tagungsabschnitte 19/34

Verbraucher*innen schützen, gesündere Ernährung fördern, Zucker in Getränken reduzieren

natürlich zur Erwiderung auf den Beitrag der Landesregierung. Bitteschön! Vielen Dank, Frau Präsidentin, dass Sie mir diese zusätzliche Redezeit zur Erwiderung auf die Ministerin gewähren. Ich möchte eines klarstellen, Frau Ministerin. Ich habe gerade noch einmal nachgesehen, weil ich sehr verdutzt über Ihre Angabe von 8% Fettleibigkeit unter den Zehn- bis Elfjährigen war. Diese 8 % konnte ich nicht einordnen. Tatsächlich ist es so: In Großbritannien ist die Fettleibigkeit bei den zehn- bis elfjährigen Mädchen um 30 % gestiegen, und zwar nach Einführung der Zuckersteuer. Das habe ich im Deutschen Ärzteblatt gelesen. Wenn das im Deutschen Ärzteblatt steht, gehe ich stark davon aus, dass es fundiert ist; die Quelle war auch genannt. Dann stelle ich mir schon die Frage, wieso Sie die ganze Zeit auf die Zuckersteuer abzielen. Da die nun beschlossen ist, verstehe ich die Zielrichtung davon auch nicht. Ich habe vorhin in meiner Rede deutlich gemacht, dass das ganze Thema multifaktoriell ist. Diesen Aspekt haben Sie in all den vorherigen Wortbeiträgen und hat jetzt auch die Landesregierung komplett ausgeblendet, dass es nicht nur um Zucker und nicht nur um einen Nährstoff geht, sondern dass das Ganze etwas größer gedacht werden muss. An die Fraktionen von den Grünen und der SPD gerichtet: Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie das in Ihrer Ausschussarbeit in Zukunft berücksichtigen. Ich freue mich, wenn wir weiter in den Austausch gehen, und hoffe, dass von Ihnen dann etwas mehr zu diesem Thema kommt als in dieser Aktuelle Stunde.

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