Dr. Andreas Philippi
Sind niedersächsische Pflegeeinrichtungen in Gefahr?
Sozialminister Dr. Andreas Philippi: können Sie ruhig sein. Ich habe überhaupt keine Probleme damit. Das so auszulegen, bleibt Ihnen überlassen. Ich scheue mich ja nicht, mich mit Menschen morgens zum Frühstück zu treffen, und die Caritas hatte diese Woche zum Frühstück eingeladen. Ich sage Ihnen ganz offen: Ich habe mit dem Chef der Caritas gesprochen, und er hat mir gesagt die Frage vorhin war nicht, ob sie wertgleich untergebracht worden sind, dass bis auf eine Person, die zurück in die Familie gegangen ist, alle untergebracht sind. Wir haben nicht über die Qualität gesprochen. Darüber habe ich auch nichts gesagt, sondern ich habe gesagt, dass alle untergebracht sind. Ich weiß auch, dass welche in Pflegeeinrichtungen gegangen sind. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn sie in spezielle Pflegeinrichtungen gegangen wären. Ich habe Sie also nicht wenn Sie so wollen an der Nase herumgeführt, sondern ich habe die Frage beantwortet und gesagt, dass alle untergebracht worden sind. Auch derjenige, der in die Familie zurückgegangen ist, ist untergebracht - einvernehmlich, so wurde es mir mitgeteilt. Das ist keine Ausrede. Ich sage das ganz ehrlich. Sabine Tippelt: Der Minister antwortet und hat jetzt das Wort. Sozialminister Dr. Andreas Philippi: Ich habe das Gespräch gesucht. Ich habe es als sehr bedauerlich empfunden, war an dieser Stelle aber froh, dass alle Menschen untergebracht waren, egal wo - Nein, nicht egal wo. - „Egal wo“ in dem Sinne, dass sie nicht auf irgendeine Art und Weise auf der Straße sitzen oder pflegerisch nicht vernünftig untergebracht sind. Aber Sie wollen jetzt Kleinigkeiten finden das ist mir klar, deshalb verstehen Sie mich nicht richtig. Vizepräsidentin Sabine Tippelt: Danke, Herr Minister. Die nächste Zusatzfrage der AfD-Fraktion stellt Herr Dr. Rakicky.
