Alfred Dannenberg
Mercosur und Ukraine: Agrarimporte zulasten unserer heimischen Landwirtschaft
Bitteschön, Herr Dannenberg! Liebe Kollegen und vor allem liebe Frau Ministerin! Vielen Dank für die lebhafte Debatte. Ich gebe noch ein paar Punkte hinzu. Erstens. Keiner von Ihnen hat strittig gestellt, dass die problematischen Inhaltsstoffe hier ins Land kommen. Keiner Ihrer einzigen Beiträge ist darauf eingegangen. Zweitens. Die AfD-Fraktion ist mit großer Mehrheit dafür, dass dieses Agrarabkommen nachverhandelt wird. Lediglich eine Einzelmeinung war die des Herrn Holm, der hier zitiert worden ist. Natürlich stimmen die ESN-Abgeordneten den Nachjustierungen zu, denn das macht ja auch Sinn. Herr Leddin, man muss das differenziert betrachten. Es geht ja nicht nur um das Gebaren des Einzelhandels. Das Thema, das ich für diese Aktuelle Stunde gesetzt habe, war das Thema mit den Handelsabkommen und mit den Importen und nicht das Gebaren des LEH. Schauen Sie auf die Überschrift! Meinen Sie denn nicht, dass das Getreide im Nahen Osten und in Nordamerika besser aufgehoben wäre als bei uns? - Aha. Und dann dieser Vorwurf, wir wären Enthaltungsweltmeister: Vielen Dank für das Kompliment! Das zeigt nämlich, dass wir keine Aus-Prinzip-Dagegenstimmer sind, wie das die Altparteien gegenwärtig immer so machen. ‑ Ja, wir haben sogar schon rot-grünen Anträgen zugestimmt. Und noch ein Markthinweis an den Kollegen Moorkamp: Es ist Ihnen schon klar, dass auch kleine Mengen, die zusätzlich auf einen Markt einströmen, die Preise ins Rutschen bringen können? Das nur mal so nebenbei. Eine Sache noch: Frau Staudte, ich bin nicht auf das Thema Milch eingegangen. Die Unterstellung von Ihnen, wir fänden es gut, dass Fluchtursachen verstärkt werden, muss ich wirklich zurückweisen. Ich finde es auch bedauerlich, dass Sie das nötig haben. Danke. Zusätzliche Redezeit hat in der Erwiderung auf die Landesregierung
