Claudia Schüßler
Ein interdisziplinäres Versorgungsangebot für schwer betroffene Menschen mit Fatigue-Syndrom etablieren
Ich möchte dafür allen Beteiligten herzlich danken. Es soll also zu einer zeitnahen, strukturierten und interdisziplinären Behandlung kommen, unabhängig davon, welche Ursachen dem Leide zugrunde liegen. Ich freue mich sehr, dass das zusammen mit der CDU gelungen ist. Auch dafür vielen Dank! Die Ambulanzen sind vorerst für ein Jahr eingerichtet worden. Uns liegt daran, dass wir hier Planungssicherheit schaffen. Denn in einem Jahr lässt sich leider noch nicht alles auf diesem Gebiet aufarbeiten. Deshalb werben wir sehr dafür, dass wir uns rechtzeitig darüber Gedanken machen, wie es weitergehen kann. Weil meine Redezeit abläuft, will ich nur noch zwei Punkte besonders erwähnen: Es geht erstens um die Bildung eines bislang nicht vorhandenen Netzwerks. Wir haben die Uni-Ambulanzen, aber um vielen Menschen zu helfen, braucht es ein größeres Netzwerk. Ein enger Austausch zwischen den Fachleuten in der Uni-Ambulanz auf der einen Seite sowie Krankenhäusern und Praxen auf der anderen Seite ist notwendig, damit mehr Leute von dem Spezialwissen, das man an dieser Stelle braucht, profitieren können. Zweitens möchten wir, dass ein Behandlungskonzept für Kinder und Jugendliche umgesetzt wird, weil die mit besonderen Anforderungen zu kämpfen haben. Es sind nicht unendlich viele Betroffene; aber sie sollen natürlich ein lebenswertes Leben haben. Ich hoffe also, dass wir im Sinne der Betroffenen konstruktiv über diesen Antrag beraten können. Ich bedanke mich noch einmal für die konstruktive Arbeit im Vorfeld. Vielen Dank.
