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Olaf Lies

SPD 13.12.2024 2:10 min Tagungsabschnitte 19/21

Was kann Niedersachsens Offshore-Basishafen zum Gelingen der Energiewende und zur (über)regionalen Wertschöpfung beitragen?

werden? - Vielen Dank. Herr Minister! Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Moorkamp, es gibt tatsächlich an nahezu allen Häfen Investitions- und Ausbaubedarf. Ich habe vorhin kurz Stade genannt, wo es ebenfalls neues Potenzial gibt, nicht nur dank des Anlegers für verflüssigte Gase und das erste stationäre LNG- oder Ammoniak-Terminal, das dort gebaut wird. Zu nennen ist, wie gesagt, auch Brake, wo heute schon intensiv umgeschlagen wird. Da soll der dritte Großschiffsliegeplatz in die Planung gehen. Wir sprechen momentan natürlich zunächst nur von Planungen; denn wir brauchen ja Planfeststellungsbeschlüsse, um sie umzusetzen. Ich habe auch Nordenham erwähnt, wo wir als Land aber nicht zuständig sind, weil dieser Hafen privatwirtschaftlich betrieben wird, wo es aber weiterhin Bedarf gibt; das sehen wir beim Blick auf Steelwind. Die Fundamentsysteme werden immer größer und brauchen entsprechende Kapazitäten. Aber ich habe es vorhin gesagt: Gerade das Thema Kabelproduktion ist wichtig. Offshore-Kabel können nicht irgendwo im Land produziert werden. Die Offshore-Kabelproduktion kann nur an der Küste stattfinden, weil die damit einhergehenden gigantischen Dimensionen und Gewichte natürlich nicht über unsere Infrastruktur transportiert werden können. Das ist immer mit der Notwendigkeit nach Flächen verbunden. Ein weiteres Projekt findet in Wilhelmshaven statt, um über den AVG verflüssigte Gase anzuliefern. Zusätzlich gibt es Überlegungen diese sollen bis zum Februar konkretisiert werden, ob ein zusätzliches Multi-Purpose-Terminal entstehen soll, das eben auch zum Ausbau und Umschlag von Windenergie genutzt werden könnte. Das ist immer mit erheblichen Lagerkapazitäten verbunden, weil im Offshore-Bereich begrenzte Zeitfenster bestehen. Ganz elementar ist auch Emden, wo es enorme Flächenpotenziale gibt. Wir gehen jetzt die Chance an, an den Standorten die Planung für mögliche Anleger voranzubringen, um dann natürlich im zweiten Schritt auch zu überlegen, ob wir in einer Form, wie wir sie für die Liegeplätze 5 bis 7 geschaffen haben, eine Finanzierungsgrundlage schaffen können. Das alles ermöglicht uns in den nächsten Jahren schrittweise einen erheblichen Aufbau. Vielleicht noch abschließend: Seaports hat dargestellt, was sie eigentlich als notwendige Investition oder als Flächeninvestition ansehen, um dieser Energiewende zu begegnen. Das ist ein Teil unserer Grundlage und Planung, was wir sehr eng auch mit der Hafenwirtschaft abstimmen. Vielen Dank, Herr Minister. -

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