Stefan Marzischewski-Drewes
Gewaltausbrüche bei Amateurfußballspielen - Lagebild präzisieren - Gewalttäter aus dem niedersächsischen Amateurfußball entfernen
Sie haben das Wort. Das erteile ich Ihnen jetzt hiermit. Bitte! Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Landsleute! Fußball ist unverändert für viele die schönste Nebensache der Welt. Sei es als Zuschauer oder als aktiver Sportler: Tausende sind jedes Wochenende bei uns im schönen Niedersachsen auf den Sportplätzen unterwegs. Die Freude und Begeisterung wird aber leider vermehrt getrübt, und zwar durch den Klimawandel der zunehmenden Gewalt und Respektlosigkeit. Auf dem 47. Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes am Samstag in Barsinghausen sprach Reinhard Rawe vom Landessportbund Niedersachsen auch das Thema Gewalt an, mit dem man sich beschäftigen müsse - leider eine richtige Analyse und Bestandsaufnahme ist Istzustandes und keine subjektive Meinung eines klammheimlichen AfD-Sympathisanten. Schauen wir einmal in die Presse der letzten Woche aus Hildesheim! Ich zitiere aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 6. Oktober: „Rote Karten und Spielabbrüche: Sportgericht muss schon im Hildesheimer Jugendfußball ran Zeichen setzen allein reicht offensichtlich nicht aus. Die Probleme bei den Hildesheimer Fußballern reißen auch im Nachwuchsbereich nicht ab. Schon bei den Elf- bzw. Zwölfjährigen muss das Sportgericht ran.“ 9. Oktober, Hildesheim: Spielabbruch mit Polizeieinsatz, Kopfnuss verteilt. Vermutlich alles nur Einzelfälle - oder doch nicht? 15. August 2022, Hildesheim: „Schiedsrichter mit Faustschlag zu Boden gestreckt“. In meinem Heimatkreis Gifhorn titelte die Gifhorner Rundschau am 19. September: „Nach Gewaltausbruch: Der MTV Gifhorn spricht mit Eltern“. Dabei ging es um ein Spiel der G-Jugend. Die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern. Auch hier treten die Probleme der gescheiterten Multikulti-Welt immer öfter zutage. In der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung werden im Spielbericht immerhin die Vornamen und Nachnamen der Torschützen genannt. Auf die Herkunft lässt sich dann unmittelbar schließen. Vielleicht nimmt sich unsere Innenministerin, Frau Behrens, ein Beispiel daran, wenn es um die Silvesterkrawalle geht, und verheimlicht keine Namen mehr. Transparenz und Offenheit! Für überregionale Präsenz hat der Fall des Sohnes von Herrn Stegner, SPD, am 3. Oktober gesorgt, der verprügelt wurde. Anteil von Kurden an der betroffenen Mannschaft laut Aussagen der Bild-Zeitung: 80 %. Um es hier klarzumachen: Es darf keine klammheimliche Freude darüber geben. Die AfD duldet keinerlei Gewalt. Die Fakten und die Realität allein in den letzten 14 Tagen zeigen: Es ist Zeit zum Handeln. Dass Sie lachen, zeigt, dass Sie den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden haben. Dazu dient unser Antrag. Die Probleme zu beschönigen bzw. erst gar nicht zu benennen, wie es Rot-Grün nur allzu gerne tut, ist eben kein Lösungsansatz. Es gibt kein offizielles Lagebild, und man will es auch gar nicht. Rumscholzen und Habecken sind aber keine Lösungsvorschläge. Die Sportvereine werden alleine gelassen mit dem schönen Satz in der Stellungnahme des Ministeriums: „im Kontext einer sich stetig verändernden Gesellschaft und veränderten Rahmenbedingungen“. Neukölln lässt grüßen! Sie alle kennen die Bilder. Multikulti ist auf den Sportplätzen ohne Bekenntnis zu unseren Werten und Normen gescheitert. Ein Bekenntnis zur deutschen Leitkultur ist eben kein Rassismus, sondern bitter nötig. Hilfe von der CDU? Keine zu erwarten! Wir wissen alle: Die CDU wird in Hessen wieder mit den Grünen ins Bett gehen, anstatt mit Blau die Politikwende einzuleiten. Gewalt darf nicht alltäglich werden und nicht hingenommen werden, damit es nicht zu No-go-Areas auf Sportplätzen kommt, wo sich Schiedsrichter weigern, zu pfeifen, weil sie um ihre Gesundheit fürchten. In jedem Kreisverband gibt es bereits solche Orte, wo die Schiedsrichter nur mit Beklemmung oder gar nicht mehr hinfahren. Sie alle, liebe Abgeordnete, wissen das auch. Wie so oft, hat nur die AfD den Mut und die Kraft, offen auszusprechen ‑ ‑ ‑ Herr Marzischewski-Drewes, lassen Sie eine Zwischenfrage von Bündnis 90/Die Grünen zu? Ja. Bitte schön! Danach. Ich habe noch 15 Sekunden. Am Ende gerne. Gut. Wie so oft, hat nur die AfD den Mut, die Wahrheit, die Realität offen auszusprechen. Wir präsentieren Lösungen. Wir lassen die Fußballvereine nicht im Stich. „Gut Schuss“ allen Fußballern, eine erfolgreiche Saison und hoffentlich eine friedliche Saison! Bitte Ihre Zwischenfrage! Herr Marzischewski-Drewes, das Wort zur Zwischenfrage erteilt das Präsidium und nicht Sie.
