Miriam Staudte
Wie ist die Wiederbewaldung des Harzes geplant?
Vielen Dank. - Frau Ministerin antwortet. Bitte sehr! Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Schroeder, die Debatte um Totholz beschäftigt, glaube ich, die Naturschutzszene und die Medien immer mal wieder. Es ist ja auch ein Grundsatz im „Niedersächsischen Weg", dass für ausreichend Totholz gesorgt werden soll. Dort wurde eine Zielgröße von 40 m³ Totholz pro Hektar formuliert. Im Harz haben wir im Moment kein Problem mit zu wenig Totholz. Wer vor Ort ist, sieht gerade das stehende Totholz - es ist weithin zu sehen. Man lässt es auch aus gutem Grund stehen. Die Dürrständer spenden Schatten und ermöglichen so, dass junge Pflanzen hochkommen können und nicht vertrocknen. Das birgt natürlich immer ein Risiko - Stichwort „Arbeitssicherheit"; denn man kann in diese Strukturen dann für lange Zeit erst einmal nicht hinein. Ich glaube aber, dass das ein richtiger Weg war. Wir haben auch einen Vergleich, wenn wir uns den Harz insgesamt Westharz, Ostharz, jeweils ein anderes Bundesland und eine andere Herangehensweise anschauen. Ich glaube, dass wir mit diesem Konzept gut fahren und im Bereich des liegenden Totholzes inzwischen durchaus Erkenntnisse vorhanden sind. Vielleicht bricht einmal eine Krone ab, die unten liegenbleibt. Das kann zum Teil auch ein natürlicher Verbissschutz sein, in dessen Schutz junge Pflanzen hochkommen können. Die Frage, wie man das Totholz verteilt, wird im Moment auch diskutiert. Aber auf jeden Fall haben wir im Moment nicht zu wenig Totholz. Vielen Dank. - Die zweite und letzte Zusatzfrage aus der
