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Christian Meyer

27.09.2024 1:16 min Tagungsabschnitte 19/19

Grüner-Wasserstoff-Standort Niedersachsen - wie entwickelt sich die Infrastruktur?

Herr Minister Meyer, bitte! Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Natürlich spielt es bei der Standortwahl von Elektrolyseuren eine große Rolle es sollte jedenfalls eine große Rolle spielen, dass man sie in Regionen baut, in denen man ausreichend Wasser zur Verfügung hat. Ich würde nicht dazu raten, etwa in der Lüneburger Heide zusätzliche Elektrolyseure zu bauen, weil dort eher ein Mangel an Wasser besteht. Deshalb bietet sich die Küste an. Es gibt verschiedene Verfahren, um nicht nur Grundwasser, sondern auch Oberflächenwasser zu entnehmen. Und es gibt zum Beispiel auch ein großes Projekt auf See neben den Windparks, das sich AquaDuctus nennt. Wir liegen hier zusammen mit dem Bund sozusagen in den letzten Zügen der Förderung. Es geht darum, Großelektrolyseure neben den Windparks auf See zu bauen, dort grünen Wasserstoff zu erzeugen und dann die Pipeline nach Wilhelmshaven zu legen. Da wird das mit Meerwasser gemacht, das durch erneuerbare Energien aufbereitet wird. Dafür gibt es also auch Lösungen. Natürlich muss man dort auch schauen, dass die Standorte wirklich ausreichend Wasser haben, dass man es möglichst sparsam verwendet oder Brauchwasser nutzt und das Wasser für diese Prozesse an Standorten, die möglichst netzdienlich sind, verwendet. Vielen Dank. - Zu einer ersten Zusatzfrage für die

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