Miriam Staudte
Managementpläne aufstellen und die reguläre Bejagung des Wolfes in Niedersachsen ab Juli 2026 ermöglichen!
Vielen Dank, Herr Präsident. - Ich will jetzt eigentlich gar nicht lange reden. Ich möchte nur einige Dinge richtigstellen, die hier falsch dargestellt worden sind. Herr Mohrmann, Sie haben gesagt, die CDU hat jetzt alles auf den Weg gebracht. Ich möchte Sie daran erinnern, dass ja, unter Beteiligung der CDU der Wolf vor einigen Jahren in das Niedersächsische Jagdgesetz aufgenommen worden ist. Das hatte aber gar keine Konsequenzen. Es war zum damaligen Zeitpunkt reine Symbolpolitik. Es musste erst durch die Ampelregierung unter großem Einsatz dieser Niedersächsischen Landesregierung angeschoben werden, dass der Schutzstatus in der FFH-Richtlinie geändert und der Wolf von „streng geschützt" auf „geschützt" abgestuft wurde. ‑ Da brauchen Sie nicht zu lachen! Sie wissen, dass Sie damals das Pferd von hinten aufgezäumt haben und erst durch diese grundlegende Entscheidung die Jagdgesetzänderung auf Bundesebene überhaupt möglich war. Dann möchte ich noch einmal erläutern Herr Willeke hat das schon hervorragend dargestellt, warum dieses Thema auf Landkreisebene und Landesebene so Sinn macht, wie wir es jetzt planen. Auch das Bundesgesetz sieht vor, dass bundesweit 16 Managementpläne erarbeitet werden. Woher kommt die Zahl 16? - 16 Bundesländer. Es geht darum, dass jedes Bundesland einen Managementplan macht. Genau dabei sind wir. Wir sind sehr weit vorangeschritten, und Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass nicht zum 1. Juli Frau Ministerin Staudte, lassen Sie eine Zwischenfrage aus der CDU vom Abgeordneten Schepelmann zu? Ja, von mir aus. Bitteschön, Herr Schepelmann! Vielen Dank für das Zulassen der Zwischenfrage,
