Dr. Andreas Philippi
Wie soll künftig die flächendeckende medizinische Versorgung in Niedersachsen gewährleistet werden?
Herr Minister. Liebe Frau Meier. Ja ein Baustein, ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung der ambulanten Versorgung ist nach meiner festen Überzeugung die Überwindung der Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung. Ein erheblicher Punkt. Ich denke, wir können in Niedersachsen wirklich zu Recht auch stolz darauf sein, dass wir mit unseren regionalen Gesundheitszentren reden, kurz RGZS genannt, bundesweit wirklich Vorreiter sind. In der Lauterbachschen Sprachregelung heißt das ja Level eins Krankenhäuser. Das bedeutet, dass an Standorten, an denen die Träger entscheiden, dass ein Krankenhaus wirtschaftlich nicht mehr in der Lage ist, betrieben zu werden. Dort können sich die sogenannten Gesundheitsversorgungszentren ohne Zögern, ohne größere Probleme aus dem Krankenhaus sozusagen neu erfinden. Und wir sind dabei, diesen Aufbau von regionalen Gesundheitszentren zu unterstützen. Die regionalen Gesundheitszentren selber vereinen ambulante, stationäre und pflegerische Einrichtungen unter einem Dach und bieten Patientinnen und Patienten eine zentrale Anlaufstelle in ihrer Region zur medizinischen, ärztlichen und pflegerischen Versorgung. Am 1. April ist in Niedersachsen das erste RGZ in Ankum in der Nähe von Osnabrück an den Start gegangen. In Bad Gandersheim gibt es ein weiteres regionales Gesundheitszentren, das sozusagen auch aus einem sich vom Regelbetrieb verabschiedenden Krankenhaus hervorgegangen ist, so wie ich es eben beschrieben hat Weitere regionale Gesundheitszentren. Jeder weiß das so in seinem Einzelnen. In seiner Region sind hier in der Planung. Aber, meine Damen und Herren, auch der Bund macht sich auf den Weg, um mit vielen neuen. Und lassen Sie mich sagen mutigen Vorhaben, hier die Gesundheitsversorgung stabil zu halten und das Netz der gesundheitlichen Versorgung für alle Menschen, für alle Patientinnen und Patienten aufrecht zu erhalten. Vielen Dank.
