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Alfred Dannenberg

AfD 25.06.2025 1:36 min Tagungsabschnitte 19/26

Blauzungenkrankheit, Afrikanische Schweinepest, Aviäre Influenza & Co.: Eine faire Lastenverteilung beim Ausbruch von Tierseuchen sicherstellen

Vielen Dank. - Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Als die Blauzungenseuche vom Typ BTV 3 im Sommer 2024 durch Niedersachsen zog, gab es keinen regulär zugelassenen Impfstoff, auch zur Wirksamkeit noch keine Untersuchungsergebnisse. Kann man es einem Tierhalter verübeln, in dieser Situation seine Schafe oder Rinder nicht geimpft zu haben? Als die Seuche zuschlug, zahlte die Tierseuchenkasse dankenswerterweise Härtefallbeihilfen für die Tierverluste. Allerdings nur bis Ende Juni 2024, aber für die zweite Jahreshälfte nicht - was unverständlich ist, denn die Ausgangslage bestand auch im weiteren Verlauf des Jahres fort: kein regulär zugelassener Impfstoff, keine Erkenntnisse zur Wirksamkeit, noch Mitte August vom ML im Ausschuss bestätigt. An dieser Stelle an meine Frau Kollegin Logemann: Dank für die Anerkennung, dass Sie eben herausgestellt haben: Die Anträge, auch der der AfD, waren zu dem Zeitpunkt durchaus nachvollziehbar. Jetzt, in 2025, hat sich die Lage freilich geändert. Aktuell gibt es mehrere wirksame und zugelassene Impfstoffe. Also: Für dieses Jahr bräuchte es einen solchen Antrag natürlich nicht. Aber im zweiten Halbjahr letzten Jahres herrschte noch die Unklarheit, und es bestand eine Absicherungslücke für die Tierhalter. Und genau diese Lücke zu schließen, nicht mehr und nicht weniger, darauf zielte mein Antrag ab. Ein wohlmeinender und machbarer Vorstoß zugunsten unserer niedersächsischen Schaf- und Rinderhalter - den lasse ich mir auch von der CDU nicht schlechtreden. Ich werbe für die Unterstützung für diesen Antrag sehr gern an dieser Stelle. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Kollege Dannenberg. - Als Nächstes hat sich zu Wort gemeldet:

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