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Antonia Hillberg

SPD 18.06.2024 1:48 min Tagungsabschnitte 19/17

Nein zur Gendersprache an Hochschulen, Schulen und Verwaltungseinrichtungen!

‑ Das Wort hat jetzt die Abgeordnete Hillberg! Bitte schön, Frau Hillberg! Herr Präsident, vielen Dank. Ich wollte gerade fragen, ob die Herren dann auch so weit sind. Ich möchte das Ende der Rede aufgreifen. Wenn es angeblich so bezeichnend sein soll, dass Fraktionen während Reden Zwischenrufe machen, möchte ich anregen, dass die AfD das eigene Verhalten während meiner ersten Rede reflektiert. Viel Spaß dabei! Viel spannender fand ich aber den Hinweis auf eine angeblich hochgejazzte fundamentale Umwälzung der Gesellschaft. Spannend! Ich würde mich, ehrlich gesagt, eher auf Artikel 3 des Grundgesetzes beziehen. Das hatten wir beim letzten Mal schon. Sie erinnern sich vielleicht noch. Das ist die Sache mit: Männer und Frauen sind gleichberechtigt, der Staat hat auf die tatsächliche Abschaffung der Hürden oder der Ungleichberechtigungen hinzuwirken. - Das finde ich jetzt nicht so radikal umwälzend. Damit komme ich seit meinem Lebensbeginn gut klar, und ich glaube, auch Menschen, die seit 45 Jahren unter dem Grundgesetz leben, sagen: Gute Sache! Weiter so! Wenn sich das dann in der Sprache ausdrückt, ist das, glaube ich, absolut aushaltbar und nicht derart dramatisch. Deshalb in der noch verbleibenden Zeit zu dem Hinweis darauf, dass Sprache aus dem Volk heraus kommt und „von oben“ passiert: Wer ist denn „da oben“? Und wie ist es denn, wenn Menschen, die nicht Mitglieder in Parlamenten oder Regierungen sind, gendern und das sogar mit einer kleinen Sprachpause? Sind die dann auch „da oben“, oder sind die dann nicht mehr „das Volk“? - Ich freue mich auf die diesbezüglichen Antworten in der Erwiderung. Ein Letztes noch: Mütter und Väter als Eltern zu bezeichnen, finde ich übrigens wahnsinnig unradikal. Aber vielleicht habe ich es auch einfach falsch verstanden, wie ich gelernt habe. Mal schauen!

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