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Jessica Miriam Schülke

AfD 18.06.2024 3:40 min Tagungsabschnitte 19/17

Nein zur Gendersprache an Hochschulen, Schulen und Verwaltungseinrichtungen!

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Herren und Damen! Bei unserem Antrag „Nein zur Gendersprache an Schulen, Hochschulen und Verwaltungseinrichtungen!“ ist es mir wichtig, noch einmal zum Kern dieses Themas zu kommen. Fakt ist: Die Gendersprache ist ein Teil der angestrebten fundamentalen Umwälzung der Gesellschaft. Die Folgen dieser markanten Veränderungen sind noch nicht abzusehen. Sprache ist eben nicht mehr nur ein Sprechakt, sondern ein Mittel zum Zweck innerhalb eines neuen Kulturkampfes. Sprache wird nicht mehr nur als verständliches Kommunikations- und Ausdrucksmittel verwendet, sondern es werden damit klare politische Ziele verfolgt. Die deutsche Sprache ist von unten, aus dem Volk heraus, über Jahrhunderte als Landessprache geformt und durchgesetzt worden. Die aufklärerischen Absichten waren: Alle Bürger sollten die Sprache verstehen. Im Zuge der sogenannten Transformation wird seitens der Politik, der Universitäten und der Medien mit Zwang versucht, die Sprache von oben zu ändern. Die Ursprünge des Genderns liegen zum Ende der 70er-Jahre in der feministischen Sprachwissenschaft, um sich gegen das generische Maskulinum zu wenden. Bei diesem steht das Männliche für das Allgemeine; das Weibliche ist entweder einbezogen oder wird als das Besondere markiert. Die Feministinnen wollten eine inklusive Sprache, bei der man in der wörtlichen Rede beide Geschlechter benennt. In der Praxis bedeutet dies allerdings eine künstliche Verkomplizierung der Sätze. Das ist umständlich und behindert die Ausdrucksfähigkeit und einen nachvollziehbaren Redefluss. (Dr. Silke Lesemann [SPD]: Sie können doch machen, was Sie wollen! Die Schriftform wurde im Laufe der Zeit durch das Einführen von Binnen‑I, Unterstrich, Doppelpunkt oder Genderstern noch unübersichtlicher. Nicht nur für Schüler und Studenten ist das Gendern kontraproduktiv, sondern auch Menschen mit Behinderung oder Nicht-Muttersprachler werden völlig überfordert und eben ausgegrenzt. Mittlerweile mündet dieses Chaos in eine sprachliche Katastrophe. Um den Ursprung, die Sichtbarmachung der Frau, also um Geschlechtergerechtigkeit, geht es mittlerweile überhaupt nicht mehr. Stattdessen hat die allmächtige Woke-Theorie mit ihrer transqueeren Ideologie das Thema überlagert. Aus geschlechtergerechter Sprache wurde geschlechterneutrale Sprache. Aus „Mutter“ wird zum Beispiel „Gebärende“ oder „entbindende Person“. Aus „Muttermilch“ wird „Menschenmilch“, aus „Mutter und Vater“ wird „Elter 1“ und „Elter 2“ ‑ um nur ein paar Beispiele dieser sprachlichen Neuschöpfungen zu benennen. Werte Kollegen, der Versuch, sich eine neue Menschheit in einem neuen Kosmos zu erschaffen unter Zuhilfenahme einer neu konstruierten Sprache, endet für die Mehrheit der Bevölkerung gerade in einer Katastrophe. Das betrifft momentan alle Bereiche unseres Lebens. ‑ Ihr Geschrei ist entlarvend. Lassen Sie uns diesen Irrsinn bitte beenden! Stimmen Sie unserem Antrag zu! Vielen Dank. Frau Schülke, auf Ihre Rede gibt es

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