Jonas Pohlmann
In Niedersachsen mit Vernunft und Fortschritt in die Zukunft: Windräder aufbauen statt abreißen. Für saubere Energie und Grünen Wasserstoff.
Wir werden das direkt nach der Bundestagswahl auch anpacken. Wir müssen die Kapazitäten bzw. das Vermögen, das wir bei Terminals, beim Speichern und beim Gasnetz schon haben, so lange weiter nutzen ich glaube, wir wären schief gewickelt, wenn wir die Kapazitäten und das Vermögen nicht nutzen würden, bis wir dann die Kapazitäten an erneuerbaren Energien haben, um das Gas schrittweise durch grünen Wasserstoff zu ersetzen, und dabei vor allem das ist, glaube ich, das Entscheidende wettbewerbsfähige Preise haben. Das Ganze muss in ein Konzept eingebunden sein, um CO2 abzuscheiden, zu verfrachten und zu speichern. Das will sogar Robert Habeck. Ihre Fraktion in Berlin will das nicht. Bei Ihnen hier bin ich mir nicht so sicher. Aber auch das wäre vernünftig, auch das wäre fortschrittlich. Das ist unsere Position, weil wir ein Energieangebot organisieren wollen, das natürlich sauber, aber auch sicher und bezahlbar ist. Denn eines muss klar sein: Sie könnten das alles vergessen den grünen Wasserstoff, den grünen Stahl, wenn wir nicht jetzt der Realität ins Auge gucken und die Rahmenbedingungen für unsere Industrie und für die vielen tatkräftigen Arbeiter vor Ort und auch bei uns verbessern, die normalerweise ihre Conti-Schicht schieben, die jetzt aber vor dem gestoppten E-Lichtbogenofen stehen oder nur noch stop and go produzieren können. Das heißt, Herr Bajus Sie haben ja gerade nach den Konzepten gefragt: Die Stromsteuer muss runter, die Netzentgelte müssen runter. Zur Finanzierung haben wir schon einen sehr konkreten Vorschlag gemacht: über die CO2-Bepreisung, über den Klima- und Transformationsfonds. Das können wir sehr schnell anpacken. Und hier vor Ort müssen wir unsere niedersächsischen Hausaufgaben machen, weil Niedersachsen Energieland Nummer eins ist, weil wir so große Chancen durch die Energiewende haben wie kein anderes Land, wenn wir natürlich Windkraft onshore und offshore nutzen bzw. repowern, aber jetzt parallel die Netze zur Priorität machen und sie smarter machen, damit die installierte Leistung aus Windkraft, aus PV und mehr, für das Sie sich ja auch regelmäßig feiern, auch etwas nützt, auch abgenommen werden kann bzw. durch flexible Pufferspeicher vorrätig bleibt. Wir wollen die IPCEI-Förderprojekte, die gut für Niedersachsen sind, für grünen Wasserstoff umsetzen, müssen aber gleichzeitig die Brückenlösung anerkennen und uns neben Wind und Sonne vor allem für grundlastfähige Energien in Niedersachsen starkmachen. Wir haben beste Voraussetzungen. Wir haben beispielsweise die höchste Zahl an flexibilisierten Biogasanlagen, deren Leistung wir verdoppeln können, ohne dafür überhaupt neue Anlagen bauen zu müssen. Das alles ist vernünftig, das ist fortschrittlich, vor allem ist es verlässlich für unsere Industrie. Wenn jetzt meine letzte Bemerkung Olaf Scholz Kernkraft für die Produktion von Wasserstoff gut findet und Robert Habeck sagt, man solle mit Wasserstoff für die Stahlindustrie mal nicht so pingelig sein, man könne auch erst mal Erdgas nutzen, dann gibt es vielleicht doch noch Hoffnung. Besten Dank.
