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Daniela Behrens

SPD 15.05.2024 3:59 min Tagungsabschnitte 19/16

Onlinezugangsgesetz 2.0 - Digitalisierung der Verwaltung endlich auf die Überholspur setzen

<v UU>Vielen Dank.</v> <v UU>- Für die Landesregierung hat das</v> <v UU>Wort Frau Ministerin Behrens.</v> <v UU>Bitte schön!</v> <v UU>Vielen Dank, Frau Präsidentin.</v> <v UU>- Meine sehr</v> <v UU>geehrten Damen und Herren!</v> Die Debatte zeigt, dass wir alle uns im Grundsatz einig sind. <v UU>Wir wollen, dass die Digitalisierung</v> <v UU>der Verwaltung schneller geht, und</v> <v UU>uns keine</v> <v UU>weiteren Verzögerungen leisten.</v> <v UU>Umso unverständlicher ist es</v> <v UU>natürlich, dass die ablehnende</v> <v UU>Haltung einiger CDU-geführter Länder</v> <v UU>im Bundesrat genau zu einer solchen</v> <v UU>weiteren Verzögerung geführt hat.</v> <v UU>Der ursprüngliche Entwurf des</v> <v UU>Onlinezugangsänderungsgesetzes in</v> <v UU>Verbindung mit einer Protokollnotiz</v> <v UU>des Bundes zur Beschlussfassung im</v> <v UU>Bundesrat war aus Sicht der</v> <v UU>Niedersächsischen</v> <v UU>Landesregierung zustimmungsbefähig.</v> <v UU>Frau Ministerin, warten Sie bitte</v> <v UU>ganz kurz.</v> <v UU>Es gibt Kollegen, die gerade nicht so</v> <v UU>gut zuhören können.</v> <v UU>Aber jetzt haben sie ihr Gespräch</v> <v UU>über die Bank beendet.</v> - Nein, schwierig ist es nicht Herr Abgeordneter Nacke. Man kann einfach zuhören. - Bitte! <v UU>Vielen Dank, Frau Präsidentin.</v> <v UU>- Insgesamt besteht also großes</v> Handlungsdruck im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung. <v UU>Der Bund hat mittlerweile einen</v> <v UU>geänderten Gesetzentwurf vorgelegt,</v> <v UU>der auf wesentliche Bedenken</v> <v UU>einzelner Länder eingeht.</v> <v UU>Ich hoffe auf die baldige Zustimmung</v> <v UU>des Bundesrates zu dem geänderten</v> Gesetzentwurf und auf ein gutes Gesetzgebungsverfahren. Denn weitere Schädigungen und Verzögerungen können wir uns nicht leisten. Aber, meine Damen und Herren, der vorliegende Entschließungsantrag der CDU-Fraktion beschäftigt sich auch mit dem Onlinezugangsgesetz 2.0 ‑ OZG 2.0 ‑. Auf einige Punkte möchte ich daher gern kurz eingehen: Erstens. Die Verwaltungsdigitalisierung ist <v UU>kein Sprint.</v> <v UU>Sie ist vielmehr ein Dauerlauf.</v> <v UU>Deshalb hat sich eine zeitliche</v> <v UU>Fristvorgabe weder bewährt, noch ist</v> <v UU>sie überhaupt zielführend.</v> <v UU>Der aktuelle Entwurf des</v> <v UU>OZG-Änderungsgesetzes enthält zudem</v> <v UU>den Anspruch der Nutzer auf einen</v> <v UU>elektronischen Zugang zu den</v> <v UU>Verwaltungsleistungen des Bundes.</v> <v UU>Dieser soll innerhalb von vier Jahren</v> <v UU>nach Inkrafttreten wirksam werden.</v> <v UU>Wir als Landesregierung unterstützen</v> <v UU>unsere Kommunen organisatorisch und</v> <v UU>auch finanziell bei</v> <v UU>der Umsetzung des OZG.</v> <v UU>Falls diese Maßnahmen nicht zum</v> <v UU>gewünschten Erfolg führen, was die</v> <v UU>flächendeckende Umsetzung des OZG</v> <v UU>angeht, werden wir die Aufnahme einer</v> <v UU>Fristvorgabe in das Niedersächsische</v> <v UU>Gesetz über digitale Verwaltung und</v> <v UU>Informationssicherheit prüfen.</v> <v UU>Wir als Land werden also handeln,</v> <v UU>sollte es auf</v> <v UU>Bundesebene nicht weitergehen.</v> <v UU>Zweitens.</v> <v UU>Die Stärkung des IT‑Planungsrates bei</v> der Setzung bundesweit geltender Standards der <v UU>Verwaltungsdigitalisierung ist</v> <v UU>bereits seit Langem eine Forderung</v> <v UU>meines Hauses.</v> <v UU>Sie ist in die Stellungnahme des</v> <v UU>Landes zum Referentenentwurf der</v> <v UU>Novelle eingeflossen und hat Eingang</v> <v UU>auch in die Stellungnahme des</v> <v UU>Bundesrates gefunden.</v> <v UU>Drittens.</v> <v UU>Auch die im Entschließungsantrag</v> <v UU>enthaltene Forderung nach einer</v> <v UU>fortlaufenden Kontrolle der Umsetzung</v> <v UU>des OZG ist</v> <v UU>zwar grundsätzlich unterstützenswert.</v> <v UU>Dieses Thema war aber von Beginn an</v> <v UU>schon adressiert.</v> <v UU>Bereits im Referentenentwurf des BMI</v> <v UU>ist ein Regelungsvorschlag zum</v> <v UU>verpflichtenden Monitoring enthalten.</v> <v UU>Der entsprechende Beschluss ist im</v> <v UU>Innenausschuss des Bundestages noch</v> <v UU>weiter konkretisiert und ausführlich</v> <v UU>begründet worden.</v> <v UU>Wir brauchen hier also keine weiteren</v> <v UU>inhaltlichen Fokussierungen.</v> <v UU>Meine Damen und Herren, der hier</v> <v UU>vorliegende Entschließungsantrag der</v> <v UU>CDU-Fraktion ist vor dem Hintergrund</v> <v UU>der fortgeschrittenen Debatte im</v> <v UU>Vermittlungsausschuss</v> <v UU>sicherlich überholt.</v> <v UU>Er ist auch inhaltlich nicht auf der</v> Höhe der Zeit. Daher ist die Empfehlung des <v UU>Ausschusses, diesen Antrag heute</v> <v UU>abzulehnen, sicherlich richtig.</v> Ich freue mich auf die weitere Arbeit mit Ihnen im Bereich der <v UU>Verwaltungsdigitalisierung, die wir</v> <v UU>morgen fortsetzen, wenn ein Antrag</v> <v UU>der regierungstragenden Fraktionen</v> <v UU>beraten wird, der vor allen Dingen</v> <v UU>auf die Landesebene und die</v> <v UU>Kommunalebene fokussiert.</v> <v UU>Ich glaube, das ist der richtige Weg.</v> <v UU>Herzlichen Dank</v> <v UU>für Ihre Aufmerksamkeit.</v>

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