Julia Willie Hamburg
Reform der Oberstufe: Leidet die Bildungsqualität in Niedersachsen?
Vielen Dank. - Frau Ministerin hat auch darauf eine Antwort. Bitte sehr! Vielen Dank. - Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Da ist mir noch einmal wichtig, zu betonen: Wir muten den Schülerinnen und Schüler nicht zu das geistert aber durchs Land, bereits in der 10. Klasse ihre Abiturfächer zu wählen oder ihre Profilbildung abzuschließen. Das ist nicht der Fall! Sondern: Wir haben eine Verpflichtung von 30 Stunden in der Einführungsphase. Die ist genauso wie heute. Wir sagen aber: Einzelne Fächer, von denen der Schüler oder die Schülerin schon weiß, dass er oder sie sie nicht im Abitur belegt Keine Ahnung! Vielleicht hat jemand keinen Zugang zu Musik oder zu Erdkunde ich nenne jetzt beliebige Fächer und hoffe, die Fachverbände sehen mir das nach: Dann weiß er doch schon und das wussten Sie in der 10. Klasse sicherlich auch, dass er diese Fächer nicht im Abitur belegen wird. Künftig können Sie dafür aber drei Fremdsprachen belegen, oder Sie können künftig die Naturwissenschaften viel stärker betonen, weil Sie da vielleicht eine Neigung haben und noch ungleich viel mehr mitnehmen wollen. Wir schaffen hier eine dosierte Möglichkeit, einzelne wenige Fächer abzuwählen, zugunsten der Möglichkeit, sich in die Richtung zu stärken, in die man später will. Sie hatten vorhin nach Medizin gefragt: Auch da wäre dann die Möglichkeit, künftig ein viel breiteres Profil zu bilden. Insofern schaffen wir eine Engführung zugunsten einer Wahlfreiheit ab. Sie ist in der 10. Klasse so überschaubar, dass ich glaube, dass wir das den Zehntklässlern auch zutrauen können. Denn die haben zehn Jahre Allgemeinbildung gehabt. Sie haben alle Fächer kennengelernt, und sie wissen sicher, welche ein, zwei Fächer sie womöglich in der 11. Klasse nicht mehr belegen müssen - weil sie die für das Abitur definitiv nicht weiter belegen werden. Vielen Dank. - Die vierte Zusatzfrage aus der Fraktion der CDU kommt von der Kollegin Ramdor. Bitteschön!
