Christoph Willeke
"Zukunftsprogramm Diversifizierung" Wege aus der Krise in der Schweinehaltung: Höfe erhalten - neue Betriebszweige erschließen
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Frau Jensen, Sie werfen uns vor, dass wir die Schweinehaltung irgendwie abschaffen wollen? Habe ich das richtig interpretiert? Dann empfehle ich Ihnen, den Antrag doch einmal genau zu lesen. Da heißt es, Wort für Wort: „Bei der Begleitung dieses Wandels sollte sich am Selbstversorgungsgrad in Bezug auf die Verzehrgewohnheiten der Bevölkerung sowie an den Selbstversorgungsgrenzen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette der Schweinehaltung orientiert werden.“ Da machen wir es ganz deutlich. Wenn Sie eine Kurzintervention machen wollen, Herr Mohrmann, dann bitte melden! Des Weiteren erwähnen Sie eine „ideologisch motivierte Grenze von 2 GV/ha“. Sie ist in der aktuellen Beschlussempfehlung überhaupt nicht mehr aufgeführt. Von daher weiß ich nicht, worauf Sie sich beziehen. Sehr schön, das freut mich. Dann, Frau Jensen, möchte ich mich auf den einen von Ihnen genannten Betrieb, der es in der Pilzzucht nicht geschafft hat ‑ was ich sehr bedauere ‑, beziehen. Wenn wir ein solches Förderprogramm mit einem Fördervolumen von bis zu 80 % auflegen, dann wäre es diesem Betrieb wahrscheinlich eher gelungen. Genau das ist doch unser Anliegen. Dafür gewährt man ja Anschubfinanzierungen und Förderungen! Ich freue mich nach wie vor, dass uns die CDU hier zustimmt. Frau Jensen, wir können dann gerne noch vorne ein Mettbrötchen essen, wenn Sie das beruhigt. Das würde ich Ihnen auch ausgeben. Ich danke für die Unterstützung.
