Jessica Miriam Schülke
Errichtung einer zentralen Schlösserverwaltung für Niedersachsen
Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Sie haben jetzt ganz viel gesagt, und ich habe nur 1:30 Minuten Zeit. Nur einmal ganz kurz dazu: Wir wollen erstens bündeln, das habe ich jetzt schon mehrfach gesagt. Und wir wollen selbstverständlich die einzelnen Akteure mit einbeziehen, eben um Kosten zu sparen, um nichts Neues aufzubauen, um keine Mehrkosten bzw. zumindest keinen neuen Aufbau an Bürokratie zu forcieren. Zweitens möchten wir die Kommunen natürlich auch nicht zwingen, sondern ihnen sozusagen die Option geben, wenn sie Probleme bekommen, in finanzielle Nöte kommen, dass wir dann eingreifen. Und dann ist es natürlich auch noch ganz schön, sich einmal ein bisschen die Genese anzugucken: Eine zentrale Kulturerbeverwaltung wird in der Landesregierung im Ministerium zumindest letztendlich auch positiv gesehen; schon in der 11., 16. und 18. Wahlperiode gab es dazu Überlegungen. Wir haben ganz konkrete Dinge gehört; 24 Objekte wurden sogar schon aufgelistet - im Ausschuss wurden sie vorgetragen; im Protokoll kann man das nachlesen. Ich wundere mich ein bisschen: Die CDU ist doch sonst immer für Innovation. Aber in dieser Hinsicht sind Sie irgendwie total in Ihren alten Strukturen festgefahren. Versuchen Sie doch mal was Neues! Nehmen Sie doch endlich mal das in die Hand, was übrigens auch von Ihrer Regierung das war ja auch in der Zeit einer CDU-Regierung schon mal angegangen worden ist! Sie bleiben aber lieber im Klein-Klein. Die Kosten steigen die Millionen sind da, und die Probleme sind nicht behoben. So, Frau Machulla, jetzt haben Sie anderthalb Minuten zur Erwiderung. Bitteschön!
