Gerald Heere
Weniger Quereinsteiger an niedersächsischen Schulen - Kultusministerin ohne Plan?
Herr Minister Heere, bitte schön! Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Nzume, vielen Dank für die Frage. Mit dem Ziel der Niedersächsischen Landesregierung, schnellstmöglich auch im Einstiegsamt GHR-Lehrkräfte nach A 13 sowie die Lehrkräfte für Fachpraxis nach A 10 und E 9 zu besolden, wird die Bedeutung und damit die Attraktivität des Berufs seitens der Landesregierung unterstrichen; die Maßnahme kennen Sie. Doch neben einer angemessenen Bezahlung gehört auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes wie zum Beispiel des Schulgebäudes einschließlich der digitalen Ausstattung oder auch die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV zu den wichtigen Punkten, die einen Anreiz zum Ergreifen eines Berufes bieten. Ebenso muss eine Schule auch für Lehrkräfte entsprechend gut angebunden sein. Hierüber ‑ das sind ja nicht alles Themen, die die Landesebene betreffen ‑ werden wir mit den zuständigen Schulträgern das Gespräch suchen, um gemeinsam auch am Ausgleich regionaler Disparitäten bei der Unterrichtsversorgung zu arbeiten. Durch vermehrten Einsatz unterschiedlicher Professionen in multiprofessionellen Teams in der Schule sollten sich die Lehrkräfte darüber hinaus verstärkt auf den Unterricht konzentrieren können und so entlastet werden. Auch mit dem sogenannten Freiräume-Prozess wird das Kultusministerium die Attraktivität des Berufs steigern. Denn es wird nicht zuletzt darum gehen, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, um dem individuellen Potenzial der Schulen und jeder einzelnen Lehrkraft mehr Raum zu geben. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Minister. - Als Nächstes für die erste
