Marcel Queckemeyer
Niedersachsen wappnet sich gegen Sturm, Hochwasser und Meeresspiegelanstieg und schützt unsere Küste und unsere Inseln
Landkreis Osnabrück noch die urzeitliche Nordsee finden. Heutzutage findet man rund um Bippen verschiedene Fossilien, darunter eine große Zahl an Haifischzähnen. Doch wie konnte das kommen? War es damals schon der menschengemachte Klimawandel, der dafür sorgte, dass das Meer zurückgewichen ist? - Nein; denn das Klima war, ist und bleibt stets im Wandel. Bis zum Jahre 2100 wird laut IPCC-Bericht der Meeresspiegel rechnerisch bei einer Erwärmung von 2° C um jährlich 3,7 mm steigen. Dieses würde einen Anstieg von 28,49 cm bedeuten bis zum Jahre 2100. Wie kommt es dann, dass Ihre Gallionsfigur Frau Baerbock auf die Aussage kommt, dass der Meeresspiegel um 7 m ‑ oder, wie wir gerade gehört haben, nur um 1 m ‑ bis zum Jahre 2100 steigt? Laut einer Studie, die die Financial Times Deutschland 2007 veröffentlichte, hatten wir im Jahr 2007 noch 13 Jahre Zeit, um unser Klima zu retten. Dann wäre es jetzt wohl zu spät. Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie Sie ein ums andere Mal Ihre klimahysterische Politik zu rechtfertigen versuchen, indem Sie immer und immer wieder neue Angstszenarien kreieren. Werte Grünen, haben Sie nichts aus dem letzten Plenum gelernt, als mein Kollege Alfred Dannenberg Ihnen versucht hat deutlich zu machen, wie es um Ihre Klimakrise wirklich steht und wo diese wirklich stattfindet? Diese findet in Ihren Gedanken und nur ausschließlich dort statt. Für die Aktuelle Stunde kann ich das nur unterstreichen. ‑ Frau Hartmann, das besprechen wir ein anderes Mal. Küstenschutz ist ein wichtiges Thema ‑ wenigstens da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu ‑, um solche Katastrophen wie die Hamburger Sturmflut von 1962 zu verhindern. Sturmfluten sind eine große Bedrohung für unsere Küsten - und das schon seit Menschengedenken und nicht der Klimawandel. Hier ist es exorbitant wichtig, einen stabilen Küstenschutz zu betreiben, unsere Deiche zu schützen und entsprechend anzupassen. Jedoch frage ich mich, liebe regierungstragenden Parteien, warum dann im Haushaltsplan 2024 keine sichtbare Erhöhung der Mittel für den Küstenschutz zu finden ist, wenn es aus Ihrer Sicht hier starken Handlungsbedarf gibt. Oder ist es wie so oft wieder eine reine Luftnummer der Grünen? Aber kommen wir mal zu einem ganz entscheidenden Punkt im Thema Küsten- und Deichschutz: der Schutz unserer Schafe, also Weidetiere; denn die Sorgen für die Stabilität der Deiche. Doch was machen Sie? - Sie ignorieren den Schutz unserer Weidetiere und liefern fadenscheinige Begründungen wie das EU-Recht beispielsweise. Beginnen Sie erst einmal mit einem durchdachten und wirkenden Wolfsmanagement, so wie es die AfD seit Jahren fordert! Dann wäre der Bevölkerung hinterm Deich geholfen. Bedauerlicherweise jedoch beschäftigen Sie sich nicht mit den eigentlichen Problemen oder dem Kern, sondern denken sich immer wieder unnötige Schreckensmeldungen aus. Warum kommen Sie eigentlich jetzt mit solch einer Aktuellen Stunden, jetzt wo unsere Deiche halten und wir eines der besten Deichsysteme in Europa vorzuweisen haben? Fangen Sie doch einfach mal an, Politik für den Bürger zu betreiben, und kümmern Sie sich um die wirklichen Probleme unserer Bürger! Stoppen Sie die immer weiter steigende Inflation! Lassen Sie die Bürger selbst entscheiden, wie sie heizen wollen, damit das Leben erschwinglich bleibt! Darf ich Sie kurz ‑ Stoppen Sie die Energiekrise, die Sie künstlich herbeigeführt haben, und schließen Sie endlich die Migrationsrouten, damit unsere Bürger wieder sicher in diesem Land wohnen und den Schlepperbanden der Hahn abgedreht wird! Herr Queckemeyer! Hallo! Ja, hallo, Frau Hartmann! Sorgen Sie dafür, dass das Geld, das hier erwirtschaftet wird, in erster Linie dem deutschen Bürger zugutekommt, bevor wir es mit der Gießkanne in aller Welt verteilen! Herr Queckemeyer, darf ich Sie kurz mal zum Luftholen anhalten? Es gibt die Bitte um eine Zwischenfrage aus der Fraktion ‑ ‑ ‑ Nein, danke, meine werden ja auch nie zugelassen. Alles klar. Sorgen Sie dafür, dass es unseren Rentnern gut geht mit ihrer Rente und sie nicht im Müll Pfandflaschen sammeln! Schauen Sie sich die wirklichen Probleme der Bürger an und handeln Sie endlich, anstatt weiter das Plenum hier zu verkürzen, indem von den regierungstragenden Parteien hier kaum Anträge gestellt werden! Nehmen Sie die Sorgen der Bürger ernst! Dann hätten wir hier mehr als genug zu tun. Sie haben sich wirklich sehr viel in Berlin abgeschaut, und zwar wie es nicht geht, und das setzen Sie auch noch in Niedersachsen erfolgreich um. Ich bin froh, dass der deutsche Bürger das wahre Gesicht Ihrer Politik nach und nach erkennt und Ihnen für die fehlgeleitete Politik nach und nach die Quittung gibt. Bayern und Hessen haben es wieder bewiesen: Die Bürger wachen auf und vertrauen immer mehr der einzigen bürgernahen wirklichen Volkspartei, nämlich der Alternative für Deutschland, der AfD. Und dafür, liebe Grünen, danke ich Ihnen ausdrücklich. Aus der Fraktion der SPD spricht jetzt der Kollege Bloem. Bitte schön!
