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Ulrich Watermann

SPD 17.04.2024 4:24 min Tagungsabschnitte 19/15

Verantwortungsvolle Asyl- und Flüchtlingspolitik organisieren - Kommunen bei der Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen entlasten

<v UU>zu Vizepräsidentin gewechselt wird.</v> <v UU>Dann weiß ich wenigstens, dass ich</v> <v UU>eine Frau anzusprechen habe.</v> <v UU>Meine sehr verehrten</v> <v UU>Damen und Herren!</v> <v UU>Wenn man sich diesem Thema nähert,</v> <v UU>dann erkennt man ‑ das ist vollkommen</v> <v UU>richtig von Ihnen beschrieben, Herr</v> <v UU>Bock ‑, dass es</v> <v UU>eine Herausforderung ist.</v> <v UU>Das ganze Thema war</v> <v UU>schon immer eine Herausforderung.</v> <v UU>Und das ist der Grund dafür, dass das</v> <v UU>Land, der Bund und die Kommunen das</v> <v UU>zusammen machen.</v> <v UU>Man kann die Ursache dafür so</v> <v UU>darstellen, wie es die AfD macht ‑</v> <v UU>nahe an Potsdam ‑, oder man kann man</v> <v UU>sich den Problemen wirklich nähern.</v> <v UU>Wir haben das Problem, dass es in der</v> <v UU>Ukraine einen Krieg gibt und dass es</v> <v UU>in vielen Ländern Afrikas und</v> <v UU>anderswo Not gibt und es auch zu</v> <v UU>Verfolgung kommt.</v> <v UU>Diesen Menschen, die verfolgt werden,</v> <v UU>wollen wir helfen.</v> <v UU>Das ist der eine Punkt.</v> <v UU>Der andere Punkt ist: Vorhin haben</v> <v UU>wir zu einem Tagesordnungspunkt</v> <v UU>gesprochen und dabei festgestellt,</v> <v UU>dass wir zu</v> <v UU>wenig Arbeitskräfte haben.</v> <v UU>Das bedeutet, dass wir den Bedarf gar</v> <v UU>nicht selbst decken können.</v> <v UU>Daher müssen wir viel dafür tun, dass</v> <v UU>wir die Leute, die hier sind, in den</v> <v UU>Arbeitsmarkt integrieren.</v> <v UU>Dafür muss man auf die Leute zugehen.</v> <v UU>In der Agentur für Arbeit bei mir vor</v> <v UU>Ort ‑ da kann man sich schlau</v> <v UU>machen ‑ haben sie festgestellt, dass</v> <v UU>die Kommunikation gerade mit den</v> <v UU>Ukrainern nicht gut funktioniert hat,</v> <v UU>weil man auf dem Arbeitsmarkt der</v> <v UU>Ukraine ganz anders eine Arbeit</v> <v UU>findet, als das hier der Fall ist.</v> <v UU>Sie hat jetzt zwei Ukrainer</v> <v UU>eingestellt, weil man gemerkt hat,</v> <v UU>dass man aneinander</v> <v UU>vorbeikommuniziert hat.</v> <v UU>Die Quote steigt seitdem rasant - man</v> <v UU>bringt die Menschen an die Arbeit.</v> <v UU>Die Sprache ist auch in vielerlei</v> <v UU>Hinsicht ein Problem.</v> <v UU>Weil man in Dänemark mehr Englisch</v> <v UU>spricht, ist es dort</v> <v UU>ein Stück weit leichter.</v> <v UU>Aber ich sehe, dass die Agentur für</v> <v UU>Arbeit auf einem guten Weg ist, genau</v> <v UU>das zu öffnen.</v> <v UU>Sie macht das auch mit Gruppen, die</v> <v UU>ein Bleiberecht haben und durchaus</v> <v UU>Qualifikationen haben, die wir auf</v> <v UU>dem Arbeitsmarkt gebrauchen könnten.</v> <v UU>Herr Watermann, lassen Sie eine</v> <v UU>Zwischenfrage von der AfD, von Herrn</v> <v UU>Marzischewski-Drews,</v> <v UU>zu?</v> <v UU>Das kann ja nicht zielführend sein.</v> <v UU>Deshalb nicht.</v> <v UU>Vieles von dem, was im CDU-Antrag</v> <v UU>steht, ist umgesetzt.</v> <v UU>Das haben Sie auch selber eingeräumt.</v> <v UU>In einigen Bereichen</v> <v UU>müssen wir uns bewegen.</v> <v UU>Die Bezahlkarte wird kommen.</v> <v UU>Sie wird aber so kommen, dass sie</v> <v UU>diskriminierungsfrei ist.</v> <v UU>Das ist überhaupt kein Problem, das</v> <v UU>so umzusetzen.</v> <v UU>Und wir werden auch noch weitere</v> <v UU>Schritte gehen.</v> <v UU>Aber eins ist auch ganz deutlich: Wir</v> <v UU>werden bei uns hier in Niedersachsen</v> <v UU>dafür sorgen und ganz viel tun</v> <v UU>müssen ‑ und zwar vollkommen</v> <v UU>unabhängig davon, ob die Leute</v> <v UU>hierher zuwandern, weil sie hier</v> <v UU>arbeiten wollen ‑, damit wir auf dem</v> <v UU>Wohnungsmarkt viel mehr entwickeln</v> <v UU>und viel schneller sind.</v> <v UU>Dazu werden wir ja morgen auch noch</v> <v UU>ein Gesetz beraten, mit dem wir genau</v> <v UU>diese Beschleunigung vornehmen, meine</v> <v UU>Damen und Herren.</v> <v UU>Mir würde es viel besser gefallen,</v> <v UU>wenn wir ganz bestimmte Punkte nicht</v> <v UU>immer nur nach oben ziehen und so</v> <v UU>skandalisieren würden.</v> <v UU>Wir sind hier in der Politik</v> <v UU>eigentlich dafür angetreten,</v> <v UU>vernünftig zu argumentieren.</v> <v UU>Deshalb tut mir das ein bisschen weh.</v> <v UU>Ich habe heute schon bei den Themen</v> <v UU>Feuerwehr und Polizei erleben müssen,</v> <v UU>dass unser früherer Koalitionspartner</v> <v UU>viel an</v> <v UU>Realitätswahrnehmung verloren hat.</v> <v UU>Das ist zu bedauern.</v> <v UU>Aber vielleicht legt sich das</v> <v UU>irgendwann einmal.</v> <v UU>Ich bin ganz zufrieden, dass ich die</v> <v UU>Rollen zwischen Opposition und</v> <v UU>Regierung nicht so oft hin und her</v> <v UU>wechseln musste.</v> <v UU>Das würde mir</v> <v UU>sichtlich schwerer fallen.</v> <v UU>Ich glaube, meine Damen und Herren,</v> <v UU>wir sind auf dem richtigen Weg.</v> <v UU>Auch die ständige Unterrichtung im</v> <v UU>Ausschuss führt dazu, dass wir viele</v> <v UU>Informationen haben.</v> <v UU>Wir wissen jetzt, dass Leute, die</v> <v UU>eben keine Bleibeperspektive haben,</v> <v UU>erst einmal in den</v> <v UU>Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben.</v> <v UU>Das ist eine Forderung von Ihnen, die</v> <v UU>jetzt umgesetzt ist.</v> <v UU>Ich hoffe, dass viele von Ihnen uns</v> <v UU>auch bei der Suche unterstützen, wenn</v> <v UU>wir Einrichtungen errichten wollen,</v> <v UU>und nicht immer das Gegenteil getan</v> <v UU>wird, wenn man vor Ort betroffen ist.</v> <v UU>Deshalb sage ich Ihnen ganz deutlich:</v> <v UU>Das Thema ist bei der Innenministerin</v> <v UU>gut aufgehoben -</v> <v UU>bei uns allemal auch.</v> <v UU>Wir arbeiten weiterhin pragmatisch.</v> <v UU>Wir sind nicht in der</v> <v UU>Künstlersozialkasse versichert,</v> <v UU>sondern wir machen solides Handwerk.</v> <v UU>Vielen Dank.</v> <v UU>Danke, Herr Watermann.</v> <v UU>- Auf Ihre Rede gibt es eine</v>

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