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Christian Meyer

29.04.2026 2:11 min Tagungsabschnitte 19/33

Welchen Weg schlägt Niedersachsen beim Wolfsmanagement ein, und warum nimmt das Land einen Wolf auf, der einen Menschen angegriffen hat?

Bitte, Herr Minister Meyer! Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich habe darauf verwiesen, dass wir eine Vereinbarung mit der Landesjägerschaft haben, die seit über zehn Jahren in Kraft ist. Dabei geht es darum, dass man wenn der Wolf in Niedersachsen besendert worden wäre diese Daten nicht veröffentlicht, damit eben nicht Wolfsschützerinnen und Wolfsschützer eine mögliche Entnahme stören. Wenn wir jetzt die Daten tagesaktuell herausgeben würden, gäbe es eine Gefahr, dass dann wenn wir eine Entnahme anordnen würden möglicherweise - Ich antworte hier, bitte. Ich antworte auf diese Frage. Einen Moment, Herr Minister Meyer! - Sie haben eine Frage gestellt, und jetzt bekommen Sie auch eine Antwort. Seien Sie bitte nicht so laut, dass Sie die Antwort nicht wahrnehmen können. Deshalb gibt es hier eine gewisse Vertraulichkeit. Gestern hat Hamburg ja auch gesagt, man wird den genauen Standort nicht sagen wo er ist, weil es auch um den Schutz der Menschen geht, wenn zum Beispiel dort eine Entnahme angeordnet wird. Sie fordern zu Recht von uns ein, dass wir, wenn es zum Beispiel um diese Schnellabschüsse geht, die Menschen schützen, die dann diese Entnahme machen. Wenn jetzt herauskäme, wo sich der Wolf tagesaktuell aufhält, dann gäbe es natürlich die Gefahr, dass bei einer Entnahme Wolfsschützerinnen und Wolfsschützer es machen. Deshalb ist auch dieses hier ob die Daten in diesem Fall, in dem von Hamburg besendert ist, veröffentlicht werden eine Entscheidung der Hamburger Behörden. Wenn es in Niedersachsen wäre, gälte die Vereinbarung, die wir mit der Landesjägerschaft haben, dass eben dann in diesem Fall in Niedersachsen die Daten an die Landesjägerschaft gehen, aber dort keine Daten herausgegeben werden, die einen tagesaktuellen Rückschluss machen. Sie wissen, das ist an einem wissenschaftlichen Projekt aufgezogen. Das heißt nicht so findet es auch in Niedersachsen statt, dass man jährlich sagt: Der hat eine große Strecke zurückgelegt. Vielleicht kann ich noch so viel sagen: Das ist ein sehr junger Wanderwolf, der von der Genetik her das wissen wir sogar möglicherweise aus der alpinen Region stammt. In Plön hatte er einen Vorfall. Er ist also in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Wölfe verhalten sich 30 km bis 50 km. Es kann also sein, dass er sich zurzeit auf dem Weg nach Bayern oder Baden-Württemberg aufhält. Die Entscheidung, zu veröffentlichen, wo er sich aufhält, ist aber Sache der Hamburger Behörden. Er ist aber jedenfalls nicht in der Lüneburger Heide, wie es behauptet wird. Die dritte Zusatzfrage aus der Fraktion der CDU:

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